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| 24. September 2025 12:00 - 16. Januar 2026 23:59 FellowshipsCfP Fellowships 2026/27Fellowships 2026/27 at the Vienna Wiesenthal Institute for Holocaust Studies (VWI) (German version below) The Vienna Wiesenthal Institute for Holocaust Studies (VWI) invites applications for its fellowships for the academic year 2026/27. The VWI is an academic institution dedicated...Weiterlesen... |
| 29. Januar 2026 18:30 Simon Wiesenthal LectureAndrea Löw: „Die erste Zeit der Befreiung war mir das Leben fast unerträglich.“ Deportierte Jüdinnen und Juden im Jahr 1945„Jetzt bin ich müde, so furchtbar abgekämpft, und doch sehe ich, daß ich weiter kämpfen muß, weil ich anfangen will zu leben – ja, mit 24 Jahren beginnt man zu leben. Wo fange ich an? Wo ist die Hand, die sich mir in Verständnis und Freundschaft entgegenstreckt und sagt: Komm?“ Dies s...Weiterlesen... |
Research Fellowships 2016/2017
Des Wiener Wiesenthal Instituts für Holocaust-Studien (VWI)
Das Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI) gibt die Ausschreibung seiner Research Fellowships für das Studienjahr 2016/2017 bekannt.
Das VWI ist eine noch zu Lebzeiten von Simon Wiesenthal initiierte und konzipierte, vom österreichischen Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft sowie von der Stadt Wien geförderte wissenschaftliche Einrichtung zur Erforschung und Dokumentation von Antisemitismus, Rassismus und Holocaust. Schwerpunkt der Forschungsarbeit ist der Holocaust in seinem europäischen Zusammenhang, einschließlich seiner Vor- und seiner Nachgeschichte.
Als Research Fellows können sich promovierte Forscherinnen und Forscher bewerben, die bereits wissenschaftliche Publikationen vorgelegt haben. Sie erhalten am Institut die Möglichkeit, einem selbst gewählten Forschungsvorhaben im Bereich der Holocaust-Forschung nachzugehen. Ziel des Aufenthaltes am VWI ist über die Forschungstätigkeit hinausgehend die Kommunikation und wissenschaftliche Interaktion mit den anderen Fellows am Institut. Es wird erwartet, dass Research Fellows die wissenschaftliche Arbeit des Instituts fördern und die Junior Fellows bei ihren Forschungsvorhaben beratend unterstützen. Die Research Fellows sind verpflichtet, regelmäßig am VWI anwesend zu sein.
Eingereichte Projekte der Research Fellows behandeln die Forschungsthematik des VWI; Fragestellung, Verfahren und Methoden stehen frei. Die Bestände des institutseigenen Archivs stehen ihnen zur Verfügung. Ihre Einbeziehung in die Forschungsarbeit ist erwünscht. Ergebnisse werden im Kreis der Fellows diskutiert und in regelmäßigen Abständen einem größeren Publikum präsentiert. Am Ende des Aufenthalts ist ein Artikrl vorzulegen, der begutachtet und im E-Journal des VWI, S:I.M.O.N. – Shoah: Intervention. Methods. Documentation. veröffentlicht wird.
Die Dauer der Research Fellowships beträgt mindestens sechs, maximal elf Monate. Die Fellows erhalten am VWI einen Arbeitsplatz mit EDV- und Internet-Zugang. Die Höhe des Stipendiums beträgt € 2.200.- monatlich. Zusätzlich trägt das VWI die Unterkunftskosten (bis € 800.-) während des Aufenthalts sowie die Kosten der An- und Abreise (Economy bzw. Bahnfahrt 2. Klasse). Für Recherchen außerhalb Wiens oder eventuell anfallende Kopierkosten außer Haus steht ein einmaliges Budget in der Höhe von weiteren € 500.- zur Verfügung.
Die Auswahl der Research Fellows erfolgt durch den Internationalen Wissenschaftlichen Beirat des VWI.
Eine Bewerbung ist mit folgenden Unterlagen in Deutsch oder Englisch möglich:
- einem ausgefüllten Antragsformular,
- einer ausführlichen Beschreibung des Forschungsvorhabens, die die Ziele des Projekts enthält, den Forschungsstand und methodische Überlegungen (maximal 12.000 Anschläge)
- einer Publikationsliste und einem Lebenslauf mit Foto, falls die entsprechenden Felder nicht schon im Antragsformular ausgefüllt worden sind (fakultativ).
Die Anträge sind bis 31. Jänner 2016 in elektronischer Form (in einem PDF-Dokument zusammengefasst) mit dem Betreff "VWI-Research Fellowships 2016/2017" an
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zu richten. Sollten Sie keine Bestätigung über den Erhalt Ihres Antrages erhalten, ersuchen wir Sie, uns zu kontaktieren.
Die zukünftigen Research Fellows werden angehalten, zu versuchen, einen Teil ihrer Fellowships über ein Stipendium der Stipendienstiftung der Republik Österreich zu finanzieren, und nach der Benachrichtigung über die Zuerkennung des Fellowships einen diesbezüglichen Antrag zu stellen.
Junior Fellowships 2015/2016
Des Wiener Wiesenthal Instituts für Holocaust-Studien (VWI)
Das Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI) gibt die Ausschreibung seiner Junior Fellowships für das Studienjahr 2015/2016 bekannt.
Das VWI ist eine noch zu Lebzeiten von Simon Wiesenthal initiierte und konzipierte, vom österreichischen Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft sowie von der Stadt Wien geförderte wissenschaftliche Einrichtung zur Erforschung und Dokumentation von Antisemitismus, Rassismus und Holocaust. Schwerpunkt der Forschungsarbeit ist der Holocaust in seinem europäischen Zusammenhang, einschließlich seiner Vor- und seiner Nachgeschichte.
Als Junior Fellows können sich Doktorandinnen und Doktoranden aus aller Welt bewerben. Sie erhalten am Institut die Möglichkeit, einem selbst gewählten Forschungsvorhaben im Bereich der Holocaust-Forschung nachzugehen. Ziel des Aufenthaltes am VWI ist über die Forschungstätigkeit hinausgehend die Kommunikation und wissenschaftliche Interaktion mit den anderen Fellows am Institut. Die Junior Fellows werden bei ihren Forschungsvorhaben beratend sowohl vom VWI als auch von den Senior und Research Fellows unterstützt. Die Junior Fellows sind verpflichtet, regelmäßig am VWI anwesend zu sein und sich aktiv an der Forschungstätigkeit des Instituts zu beteiligen.
Eingereichte Projekte der Junior Fellows behandeln die Forschungsthematik des VWI; Fragestellung, Verfahren und Methoden stehen frei. Die Bestände des entstehenden institutseigenen Archivs stehen den Fellows zur Verfügung. Ihre Einbeziehung in die Forschungsarbeit ist erwünscht. Ergebnisse werden im Kreis der Fellows diskutiert und in regelmäßigen Abständen einem größeren Publikum präsentiert. Am Ende des Aufenthalts ist ein Working Paper vorzulegen, welches vom Editorial Board des Wissenschaftlichen Beirats begutachtet und im E-Journal des VWI, S:I.M.O.N. – Shoah: Intervention. Methods. Documentation. veröffentlicht wird.
Die Dauer der Junior Fellowships beträgt mindestens sechs, maximal elf Monate. Die Fellows erhalten am VWI einen Arbeitsplatz mit EDV- und Internet-Zugang. Das Stipendium beträgt € 1.200.- monatlich. Junior Fellows, die nicht in Wien ansässig sind, erhalten eine Wohnbeihilfe von € 340.- monatlich. Die Kosten der An- und Abreise (Economy bzw. Bahnfahrt 2. Klasse) trägt das VWI. Für Recherchen außerhalb Wiens oder eventuell anfallende Kopierkosten außer Haus steht ein einmaliges Budget in der Höhe von weiteren € 500.- zur Verfügung.
Die Auswahl der Junior Fellows erfolgt durch den Internationalen Wissenschaftlichen Beirat des VWI.
Eine Bewerbung ist mit folgenden Unterlagen in Deutsch oder Englisch möglich:
- einem ausgefüllten Antragsformular,
- einer ausführlichen Beschreibung des Forschungsvorhabens, die die Ziele des Projekts enthält, den Forschungsstand und methodische Überlegungen (maximal 12.000 Anschläge)
- zwei Empfehlungsschreiben von akademisch ausgewiesenen Personen (bitte führen Sie an, wenn diese Schreiben gesondert übermittelt werden),
- einer Publikationsliste (falls anwendbar),
- einem aktuellen Europass-Lebenslauf mit Foto (fakultativ).
Die Anträge sind bis 15. Februar 2015 in elektronischer Form (wenn möglich in einem PDF-Dokument zusammengefasst) mit dem Betreff "VWI-Junior Fellowships 2015/2016" an
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zu richten. Sollten Sie keine Bestätigung über den Erhalt Ihres Antrages erhalten, ersuchen wir Sie, uns zu kontaktieren.
Die zukünftigen Junior Fellows werden angehalten, zu versuchen, einen Teil ihrer Fellowships über ein Stipendium der Stipendienstiftung der Republik Österreich zu finanzieren, und nach der Benachrichtigung über die Zuerkennung des Fellowships einen diesbezüglichen Antrag zu stellen.
Junior Fellowships 2016/2017
Des Wiener Wiesenthal Instituts für Holocaust-Studien (VWI)
Das Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI) gibt die Ausschreibung seiner Junior Fellowships für das Studienjahr 2016/2017 bekannt.
Das VWI ist eine noch zu Lebzeiten von Simon Wiesenthal initiierte und konzipierte, vom österreichischen Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft sowie von der Stadt Wien geförderte wissenschaftliche Einrichtung zur Erforschung und Dokumentation von Antisemitismus, Rassismus und Holocaust. Schwerpunkt der Forschungsarbeit ist der Holocaust in seinem europäischen Zusammenhang, einschließlich seiner Vor- und seiner Nachgeschichte.
Als Junior Fellows können sich Doktorandinnen und Doktoranden aus aller Welt bewerben. Sie erhalten am Institut die Möglichkeit, einem selbst gewählten Forschungsvorhaben im Bereich der Holocaust-Forschung nachzugehen. Ziel des Aufenthaltes am VWI ist über die Forschungstätigkeit hinausgehend die Kommunikation und wissenschaftliche Interaktion mit den anderen Fellows am Institut. Die Junior Fellows werden bei ihren Forschungsvorhaben beratend sowohl vom VWI als auch von den Senior und Research Fellows unterstützt. Die Junior Fellows sind verpflichtet, regelmäßig am VWI anwesend zu sein und sich aktiv an der Forschungstätigkeit des Instituts zu beteiligen.
Eingereichte Projekte der Junior Fellows behandeln die Forschungsthematik des VWI; Fragestellung, Verfahren und Methoden stehen frei. Die Bestände des institutseigenen Archivs stehen den Fellows zur Verfügung. Ihre Einbeziehung in die Forschungsarbeit ist erwünscht. Ergebnisse werden im Kreis der Fellows diskutiert und in regelmäßigen Abständen einem größeren Publikum präsentiert. Am Ende des Aufenthalts ist ein Artikel vorzulegen, der begutachtet und im E-Journal des VWI, S:I.M.O.N. – Shoah: Intervention. Methods. Documentation. veröffentlicht wird.
Die Dauer der Junior Fellowships beträgt mindestens sechs, maximal elf Monate. Die Fellows erhalten am VWI einen Arbeitsplatz mit EDV- und Internet-Zugang. Das Stipendium beträgt € 1.200.- monatlich. Junior Fellows, die nicht in Wien ansässig sind, erhalten eine Wohnbeihilfe von € 340.- monatlich. Die Kosten der An- und Abreise (Economy bzw. Bahnfahrt 2. Klasse) trägt das VWI. Für Recherchen außerhalb Wiens oder eventuell anfallende Kopierkosten außer Haus steht ein einmaliges Budget in der Höhe von weiteren € 500.- zur Verfügung.
Die Auswahl der Junior Fellows erfolgt durch den Internationalen Wissenschaftlichen Beirat des VWI.
Eine Bewerbung ist mit folgenden Unterlagen in Deutsch oder Englisch möglich:
- einem ausgefüllten Antragsformular,
- einer ausführlichen Beschreibung des Forschungsvorhabens, die die Ziele des Projekts enthält, den Forschungsstand und methodische Überlegungen (maximal 12.000 Anschläge)
- zwei Empfehlungsschreiben von akademisch ausgewiesenen Personen (bitte führen Sie an, wenn diese Schreiben gesondert übermittelt werden),
- einer Publikationsliste (falls anwendbar),
- einem aktuellen Lebenslauf mit Foto (fakultativ).
Die Anträge sind bis 31. Jänner 2016 in elektronischer Form (wenn möglich in einem PDF-Dokument zusammengefasst) mit dem Betreff "VWI-Junior Fellowships 2016/2017" an
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zu richten. Sollten Sie keine Bestätigung über den Erhalt Ihres Antrages erhalten, ersuchen wir Sie, uns zu kontaktieren.
Die zukünftigen Junior Fellows werden angehalten, zu versuchen, einen Teil ihrer Fellowships über ein Stipendium der Stipendienstiftung der Republik Österreich zu finanzieren, und nach der Benachrichtigung über die Zuerkennung des Fellowships einen diesbezüglichen Antrag zu stellen.
Erster Band der VWI-Studienreihe bei new academic press erschienen
Der erste Band der neuen VWI-Studienreihe ist bereits im Buchhandel erhältlich. Er enthält die Briefe, die Rita Maria Rockenbauer in den Jahren 1938–1942 an ihren Mann schrieb. Sie reflektieren den vergeblichen Kampf einer jungen jüdischen Frau aus Wien um die Liebe ihres Mannes und um ihr Überleben. Die meisten Briefe schrieb Rita Rockenbauer während ihrer Internierung im Sammellager Wien 2., Kleine Sperlgasse 2a und schmuggelte sie zu ihrem von ihr bereits geschiedenen Mann Emil Rockenbauer, hinaus. Der letzte Brief entstand unmittelbar vor ihrer Deportation nach Maly Trostinec.
Hinter den Briefen verbirgt sich eine verstörende Geschichte von Gier und Verrat aus dem nationalsozialistischen Wien, deren Opfer Rita Rockenbauer wurde und die die Gerichte in der NS-Zeit und in den ersten Nachkriegsjahren beschäftigte.
Eleonore Lappin-Eppel, Johann Soukup, Katharina Soukup
„... zu lesen, wenn alles vorüber ist“. Rita Maria Rockenbauer, Briefe 1938–1942
VWI Studienreihe, Bd. 1, Paperback, 130 Seiten
ISBN 978-3-7003-1907-8
EUR 19,90
Remembrance of the Holocaust and Nazi Crimes in Post-1989 Europe
Das Institut für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, die Universität Konstanz und European Network for Remembrance and Solidarity (ENRS) veranstalten am 15. und 16. Dezember 2014 eine Konferenz zur Erinnerung an den Holocaust und die NS-Verbrechen mit dem Schwerpunkt auf die aktuelle Gedächtnispolitik in Ostmitteleuropa und die mehr und mehr geteilte europäische Erinnerung. Die VWI-Beirätin Jolanta Ambrosewicz-Jacobs, die wissenschaftliche Programmleiterin des VWI Éva Kovács und Geschäftsführer Béla Rásky werden je einem Panel vorsitzen. VWI-Beirat Dieter Pohl wird zum Abschluss des Workshops eine Podiumsdiskussion zum Thema leiten.
Ziel des Workshops und des zweitägigen Programms ist es, Konzepte und Empfehlungen zu entwickeln, um die Konkurrenzen und Konflikte zwischen den europäischen Erinnerungen überwinden zu können.
Konferenzbeiträge von VWI-Fellows
Tim Corbett wird einen Vortrag mit dem Titel: Crossing Borders, Blurring Boundaries: Multiple Cultures and Hyphenated Identities in Jewish-Viennese Sepulchral Epigraphy bei der an der jährlichen Konferenz der Austrian Studies Association zum Thema Crossing Borders - Blurring Borders in Dearborn, Michigan halten.
Kommende Vorträge von VWI-MitarbeiterInnen
Éva Kovács, Leiterin der akademischen Programme des VWI wird am 9. Oktober 2014 an der Tagung Regimes of Memory II. Types of Trauma Management in Central and Eastern Europe in Wrocław einen Vortrag mit dem Titel Marketing ‚fever of history‘ in Hungary (1990-2014) halten.
Die für wissenschaftliche Publikationen zuständige VWI-Mitarbeiterin Jana Starek moderiert am 9. Oktober 2014 in der Botschaft der Tschechischen Republik (1140, Penzinger Straße 11-13) ein Gespräch mit den Redakteuren der ehemaligen Exil- und gegenwärtigen Zeitschrift LISTY und am 15. Oktober im Rahmen des Symposions der Österreichischen Gesellschaft für Exilforschung ‚Schleppen‘ - Schleusen – Helfen. Flucht zwischen Rettung und Ausbeutung das Panel Nachkriegszeit und Kalter Krieg im Wiener Gartenbaukino, 1010, Parkring 12.
USHMM-Fellowship für Christina Winkler
Christina Winkler, zur Zeit Junior Fellow am VWI, und PhD-Kandidatin in Holocaust & Genocide Studies an der University of Leicester, wird im Februar 2015 einen dreimonatigen Forschungsaufenthalt am United States Holocaust Memorial Museum antreten, in dessen Rahmen sie ihre Dissertation zum Thema "Der Holocaust in Rostow am Don" für eine Veröffentlichung umarbeiten wird. Zusätzlich wird sie für eine 2016 geplante Ausstellung zu diesem Thema recherchieren.
'Dapim: Studies on Holocaust' Veröffentlichung von VWI-Forschungsleiterin Éva Kovács
Die in London bei Routledge erscheinende renommierte Zeitschrift Dapim: Studies on Holocaust veröffentlichte im September 2014 den Beitrag Engaging Survivors: Assessing 'Testimony' and 'Trauma' as Foundational Concepts an dem die akademische Programmleiterin des VWI, Éva Kovács - gemeinsam mit Henry Greenspan von der University of Michigan, Sara R. Horwitz vom Koschitzky Centre for Jewish Studies in New York, Berel Lang von der State University of New York, Dori Laub von Yale, Kenneth Waltzer vom James Madison College in Michigan und Annette Wieviorka vom CNRS an der Sorbonne Paris - als Koautorin mitarbeitete.
Der Beitrag ist - gegen Bezahlung - hier herunterladbar.
OeAD-news über ein Projekt von Éva Kovács
Die Forschungsleiterin des VWI, Éva Kovács, fasst in der jüngsten Ausgabe des Newsletters des Österreichischen Austauschdienstes, das zum 25. Jahrestages des Falles des Eisernen Vorhangs und des Beginns der Bildungskooperationen mit den Ländern Ost-, Mittel- und Südosteuropas erschienen ist, die Ergebnisse eines österreichisch-ungarischen Grenzprojektes unter dem Titel Die Träume der Grenzwächter. Der verzauberte Wald von Köszeg zusammen.
Das PDF finden sie hier (Seite 27).
Sommerakademie: Das Ende der Kindheit? Jüdische Kindheit und Jugend ab 1900
Datum: 2.-4.Juli 2014
Ort: Campus WU, Welthandelsplatz 1, 1020 Wien
Library & Learning Center (LC): Festsaal 2
Die Sommerakademie des Instituts für jüdische Geschichte Österreichs ist bereits ein traditionsreicher Diskussionsort. Das aktuelle Thema »Das Ende der Kindheit« ist wichtig, aber auch bedrückend. Es handelt von Kindern, denen am Beginn des 20. Jahrhunderts die Kindheit oder ein Teil von ihr geraubt wurde. Man kann die Qualität einer Kultur daran messen, wie sie mit Kindern umgeht. Zwei Aspekte stehen dabei im Vordergrund: die Tatsache, dass im Regelfall nur aus glücklichen Kindern glückliche Erwachsene werden, und das damit zusammenhängende ethische Problem, dass der Umgang mit den schwächsten Gliedern der menschlichen Gemeinschaft besonders hohe Anforderungen an die Erwachsenen stellt. Die Nationalsozialisten haben gegen diese ethischen Prinzipien besonders brutal verstoßen, weil sie einer Gruppe von Menschen aus irrationalen »rassischen« Gründen den Anspruch auf Schutz und Behütung entzogen haben. Die Tagung eröffnet die Möglichkeit, sich mit einem der wohl finstersten Kapitel der NS-Herrschaft auseinanderzusetzen.







