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Aktuelle Veranstaltungen und Calls

20. Januar 2020 08:00 - 16. Februar 2020 23:59
CfP - WorkshopsCall for Papers, Workshop: The Fantastic Afterlives of the Holocaust
Ghosts, apparitions, phantoms, demons, monsters, and miracles all inhabit postwar references to the Holocaust. They constitute recurrent, though often neglected, tropes in testimonies and memoirs of survivors, but also increasingly come to the fore in contemporary engagements with the...Weiterlesen...
22. Januar 2020 15:00
VWI invitesRoland Clark: Schools of Hate. Antisemitic Student Organisations in 1920s Austria
VWI invites the University of Bern Between 1919 and 1923, antisemites violently campaigned for student control of universities across East-Central Europe, attacking Jews, and supporting extremist right-wing parties. As sites of cultural reproduction, universities became hotly contest...Weiterlesen...
30. Januar 2020 18:30
BuchpräsentationKateřina Čapková / Hillel J. Kieval (Hg.), Zwischen Prag und Nikolsburg. Jüdisches Leben in den böhmischen Ländern. Göttingen 2020.
Kafka, Golem und allgemein das jüdische Prag sind es, an die viele Menschen denken, wenn die Rede auf die jüdische Geschichte Böhmens und Mährens kommt. Nur zu gern vergisst man, dass es auf dem Gebiet der heutigen Tschechischen Republik seit dem Mittelalter ein blühendes Gemeind...Weiterlesen...
31. Januar 2020 13:00
WorkshopWhat's new at Fortunoff Archive?
The Fortunoff Video Archive for Holocaust Testimonies has been recording testimonies of survivors, witnesses, and bystanders of the Holocaust since 1979, when the project started as a grassroots effort in New Haven. It currently holds more than 4,400 testimonies, comprising more than ...Weiterlesen...

Drei Neuerscheinungen der Buchreihen des VWI

 

Der achte Band der Reihe Beiträge zur Holocaustforschung des Wiener Wiesenthal Instituts für Holocaust-Studien (VWI) Völkermord zur Primetime. Der Holocaust im Fernsehen beinhaltet Aufsätze von 22 AutorInnen, die sich anhand ausgewählter Beispiele aus zehn Ländern mit der Repräsentation des Holocaust im Fernsehen beschäftigen und stellte diese Sendeungen in historisch-gesellschaftliche Zusammenhänge.

 

Mit dem Sammelband Beyond Hartheim. Täterinnen und Täter im Kontext von 'Aktion T4' und 'Aktion Reinhard' liegt eine gemeinsame Publikation mit dem Lern- und Gedenkort Hartheim vor. Die Texte beschäftigen sich mit den Biografien von Personen, die im Rahmen der ‚Aktion T4‘ in Hartheim und/oder der ‚Aktion Reinhard‘ in den Vernichtungslagern – entweder in führenden Positionen oder im Hilfs- und Verwaltungsdienst – an der massenhaften Ermordung beteiligt waren.

 

Die kommentierte Ausgabe von Wassilij Grossmans Die Hölle von Treblinka stellt eines der bemerkenswertesten literarischen Zeugnisse über den NS-Mordwahn in der ehemaligen Sowjetunion dar. Von Lilly Becher übersetzt, erschien es fast zeitgleich 1946 in Moskau und Wien. In seinem Vorwort zum Reprint stellt der Historiker Dieter Pohl das Werk in seinen historischen Zusammenhang, während sich das Nachwort der Literaturwissenschafterin Irina Scherbakowa der literarischen und politischen Entwicklung Grossmans widmet.

Schließzeiten / Closing times

 

Sehr geehrte BenutzerInnen,
das Archiv und die Bibliothek bleiben zwischen 23. Dezember 2019 und 6. Jänner 2020 geschlossen.
Danke für Ihr Verständnis.

 

Dear users,
the archive and the library will be closed from 23 December 2019 to 6 January 2020.
Thank you for your understanding.

S:I.M.O.N. 02/2019 ist online

 

Die zweite Ausgabe des sechsten Jahrgangs der elektronischen Zeitschrift des VWI – S:I.M.O.N. ist online. Die AutorInnen dieses Heftes in den Rubriken Articles, SWL-Readers, Essays und Events sind die VWI-Alumni/ae István Pál Ádám, Pavel Baloun, Tim Corbett, Rita Horváth, Mark Lewis, Fredrik Lindström, Vojin Majstorovic, Alicja Podbielska, Johannes-Dieter Steinert und Michal Schvarc.

 

Besonders freut es die Redaktion, dass wir diesmal einen Beitrag von VWI-Vorständin Juliane Wetzel und die Simon Wiesenthal Lecture von Martin Sabrow veröffentlichen können.

Konferenzteilnahmen der VWI-Fellows im Dezember 2019

 

Dagi Knellessen wird bei dem internationalen Workshop Witnessing the Witness After 1945. War Crimes, Mass Murder, and Genocide von 18. bis 19. Dezember 2019 an The Hebrew University of Jerusalem teilnehmen und dort einen Vortrag mit dem Titel Fragmental Testimonies, Paradoxical Judgments – The German Sobibor Trials halten.

 

Bei der großen Jahrestagung der Association for Jewish Studies, die von 15. bis 17. Dezember 2019 in San Diego stattfindet, wird Lisa Silverman an einer Podiumsdiskussion zu Modern Jewish History and Theory teilnehmen.

Vortrag von VWI-Mitarbeitern Philipp Rohrbach und René Bienert

 

Auf der aktuell in Wien stattfindenden wissenschaftlichen Tagung NATIONALSOZIALISMUS DIGITAL. Die Verantwortung von Bibliotheken, Archiven und Museen sowie Forschungseinrichtungen und Medien im Umgang mit der NS-Zeit im Netz werden der wissenschaftlicher Mitarbeiter des VWI Philipp Rohrbach und der VWI-Archivar René Bienert am 28.November 2019 einen Vortrag zum Thema Die Materialien des Austrian Heritage Archive online und im Archiv des Wiener Wiesenthal  Instituts für Holocaust-Studien (VWI) halten.

30 Jahre Friedliche Revolution – Quo vadis Demokratie?

 

30 Jahre nach dem Herbst 1989, nach dem Fall der ostmitteleuropäischen Diktaturen, ist die Demokratie wieder in Gefahr – gerade in jenen Ländern, für die dieses Jahr die Freiheit brachte, brechen Rassismus, Nationalismus und Antisemitismus wieder mit einer Gewalt und Vehemenz auf, die man nicht mehr für möglich gehalten hätte.
Die Hochschule Neubrandenburg in Mecklenburg-Vorpommern ist aus diesem Anlass und zu den Fragen, warum es so gekommen ist, zwischen dem 11. und 26. November 2019 Ort einer Veranstaltungsserie.
Am 19. November 2019 wird VWI-Forschungsleiterin Éva Kovács an der Hochschule Neubrandenburg zu diesen Fragestellungen vortragen und an der internationalen, von Professorin Vera Sparschuh moderierten Diskussion zum Thema The generation change 30 years later teilnehmen.

Buchpräsentation Der Khurbn in Polen, Galizien und der Bukowina am Dienstag, 17. Dezember 2019 um 19:00 Uhr Bookshop Singer

 

„Als aus den Nachrichten aus Galizien deutlich wurde, welche Katastrophe dort im Gange war, beschloss ich, alles daran zu setzen, um irgendwie dorthin zu gelangen, in die zerstörten Städte zu fahren und den Umfang der Katastrophe aufzudecken und das Ausmaß der Not, und so mit Fakten ausgestattet zu-rückzukehren und nicht mehr nur Hilfe für die galizischen Juden zu erbitten, sondern einzufordern.“, heißt es in Shimon An-Skis Tagebuchaufzeichnungen aus dem Ersten Weltkrieg, die den Verlauf seiner Reisen in den Jahren 1914 bis 1917 dokumentieren. Angesiedelt an der Grenze zwischen Augenzeugenbericht, Reiseliteratur und Erinnerungstext gibt der nun hier erstmals auf Deutsch vorliegende, von Olaf Terpitz (Centrum für Jüdische Studien, Graz) herausgegebene Text Einblick in verschiedene Formen des autobiografischen Schreibens, die auch für die während und nach dem Holocaust entstehenden Texte von grundlegender Bedeutung sind. Wir freuen uns über die Kooperation mit dem Centrum für Jüdische Studien in Graz und laden herzlich zu Buchpräsentation und Lesung (Jiddisch/Deutsch) am 17.12. um 19h im Bookshop Singer ein. Details zu Programm und Anmeldung finden Sie hier:

 

Einladung als PDF herunterladen.
Flyer als PDF herunterladen.

Éva Kovács bei Workshop Vienna / Budapest, Fin de Siècle: the Jewish Issue

 

Im Rahmen des Workshops Vienna / Budapest, Fin de Siècle: the Jewish Issue. Holocaust and Hungarian Film wird VWI-Forschungsleiterin Éva Kovács am 8. November 2019 eine Vortrag mit dem Titel “Ich höre nicht, was ich nicht weiß.” Der Dokumentarfilm Die Zigeuner und sein Nachleben halten.

Vorträge und Konferenzteilnahmen der VWI-Fellows

 

Am 24. Oktober wird Research Fellow György Majtényi am Institut für Geschichte der Slowakischen Akademie der Wissenschaften einen Vortrag zu The Lost Revolution.The Hungarian Regime Change of 1989 in the Context of East Central European Transitions halten. Research Fellow Roland Clark wird bei der Konferenz Towards a Transnational History of Right-Wing Terrorism: New Perspectives on Political Violence and Assassinations by the Far Right in Eastern and Western Europe since 1900, die von 21. bis 23. November an der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen stattffinden wird, in einem Vortrag mit dem Titel Terror and Antisemitic Student Violence in East-Central Europe, 1919-1923 sein aktuelles Forschungsprojekt zur Diskussion stellen. Das detaillierte Porgramm finden sie hier: https://www.dgo-online.org/site-dgo/assets/files/4312/right-wing_programm_i_a_red-min.pdf 

Führung durch die Ausstellung über Malyj Trostenez

 

Im Rahmen des wissenschaftlichen Symposiums Grenzüberschreitend gedenken – Erinnerungskulturen in und über Maly Trostinec wird VWI-Archivar René Bienert am 16. Oktober um 15.30 Uhr gemeinsam mit Heidemarie Uhl (Österreichische Akademie der Wissenschaften) durch die Ausstellung Vernichtungsort Malyj Trostenez. Geschichte und Erinnerung führen und dabei den gemeinsam mit dem HdGÖ erarbeiteten Ergänzungsteil zu Österreich vorstellen.

Lehrveranstaltung "Museum and Curatorial Studies" am VWI zu Gast

 

Im Wintersemester 2019/20 findet das Seminar Museum and Curatorial Studies unter Leitung von Elke Krasny (Akademie der bildenden Künste Wien) in Kooperation mit dem VWI statt. Das Team des Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (Éva Kovács, Béla Rásky, René Bienert und Sandro Fasching) begleitet das Seminar. Im Rahmen des Seminars finden Workshops statt (z.B. mit der Künstlerin Nina Prader), Gespräche unter anderem mit der Kuratorin Felicitas Heimann-Jelinek sowie Filmscreenings sind geplant. Anhand von konkreten Objekten aus dem Archiv sollen die Schnittstellen zwischen kuratorischer Praxis, wissenschaftlicher Analyse und Erinnerungs- und Trauerarbeit erkundet werden.

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Aktuelle Publikationen

 

Voelkermord zur Prime Time

 

Hartheim

 

Grossmann

 

 

Weitere Publikationen


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