Bibliothek

Newsletter

PDF Abonieren

YouTube-Kanal

News – Veranstaltungen – Calls

06. April 2021 08:00 - 30. Juni 2021 23:59
CfP - WorkshopsNazis and Nazi Sympathisers in South America after 1945. Careers and Networks in their Destination Countries
Adolf Eichmann, Josef Mengele, Klaus Barbie, and Erich Priebke: These names are exemplary of the Nazi criminals who found refuge in South America after 1945. There, they either remained untroubled or were only made accountable for their crimes many years later. Investigations into th...Weiterlesen...
11. Mai 2021 08:00 - 31. August 2021 23:59
Ausschreibung DirektionDas Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI) sucht zum Eintrittstermin 01.06.2022 eine/n Direktor/in.
Das von der Republik Österreich und der Stadt Wien geförderte VWI ist dem Vermächtnis von Simon Wiesenthal gegenüber verpflichtet und bewahrt sein Archiv. Es widmet sich der Erforschung, Dokumentation und Vermittlung von allen Fragen, die Antisemitismus, Nationalsozialismus, Rassi...Weiterlesen...
16. Juni 2021 14:00 - 18. Juni 2021 19:00
Simon Wiesenthal WorkshopThe Fantastic Afterlives of the Holocaust
Ghosts, apparitions, phantoms, demons, monsters, and miracles all inhabit postwar references to the Holocaust. They constitute recurrent, though often neglected, tropes in testimonies and memoirs of survivors, but also increasingly come to the fore in contemporary engagements with the...Weiterlesen...
06. Juli 2021 14:30 - 08. Juli 2021 16:30
Simon Wiesenthal ConferenceSWC 2021: Europa Ethnisieren. Hass und Gewalt in Post-Versailles Europa / Ethnicising Europe. Hate and Violence in Post-Versailles Europe
Das Ende der mittel-, ost-, und südosteuropäischen Reiche und die dem Ersten Weltkrieg folgenden Friedensverträge führten nicht nur zu neuen Staatsgrenzen und der Formation neuer Nationalstaaten. Sie markierten auch eine neue Weltordnung auf nationaler Grundlage: Die Friedensmache...Weiterlesen...

Stellungnahme des Wiener Wiesenthal Instituts für Holocaust-Studien (VWI) zur Aussendung der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG) vom 13. Mai 2021

 

Der Vorstand des Wiener Wiesenthal Instituts für Holocaust-Studien (VWI) begrüßt das langjährige, wichtige Engagement der IKG als eine der acht Trägerorganisationen des VWI, deren Vertreterin auch Mitglied des Vorstandes des VWI ist.

 

Eine international besetzte Kommission hat das, von der Republik Österreich und der Stadt Wien geförderte Institut, im Auftrag des Wissenschaftsministeriums erst kürzlich evaluiert und die Arbeit des VWI und seine inhaltliche Ausrichtung äußerst positiv bewertet. Innerhalb weniger Jahre hat sich das VWI zu einer weltweit höchst anerkannten Holocaust-Forschungseinrichtung entwickelt.

 

Die IKG ist als Trägerorganisation des VWI in alle Entscheidungsfindungsprozesse im Rahmen der Arbeit des Vorstandes einbezogen und wirkt bei allen Beschlüssen im Vorstand mit, so auch bei der Vorbereitung der internationalen Ausschreibung der Position der Direktorin/des Direktors des Instituts, die 2022 besetzt werden soll. Vorschläge der IKG-Vertreterin für die Textierung wurden im Vorstand ausführlich diskutiert.
Der Ausschreibungstext wurde mit dem Internationalen Wissenschaftlichen Beirat abgestimmt und von diesem in allen Punkten für gut befunden und begrüßt. Umso bedauerlicher ist es, dass es zu keiner Zustimmung der IKG-Vertreterin beim Beschluss der Ausschreibung im Vorstand gekommen ist. Die vorliegende Ausschreibung beruht jedoch auf satzungsgemäßen Beschlüssen der Organe des VWI.

 

Der Vorstand des VWI wird umgehend Gespräche mit der IKG aufnehmen, um allfällige Missverständnisse aufzuklären. Der Vorstand setzt alles daran, mit der so wichtigen Trägerorganisation IKG weiterhin einen kontinuierlichen Austausch über die Arbeit des VWI, im Andenken an und im Geiste von Simon Wiesenthal, zu pflegen.

 

Mag.a Terezija Stoisits
Vorstandsvorsitzende des VWI

 

Wien, 15. Mai 2021

S:I.M.O.N. 01/2021 ist online

 

Wir freuen uns sehr, dass die erste Ausgabe des achten Jahrgangs unserer Open-Access-Zeitschrift S:I.M.O.N. diese Woche erschienen ist. SIMON 01/2021 ist unter besonderen Bedingungen in einem Pandemiejahr entstanden, unser Dank gilt allen Mitwirkenden, die das Erscheinen ermöglicht haben. Die AutorInnen dieses Hefts in der Rubrik Articles sind die VWI-Alumnae und -Alumni Andrew Clark Wisely, Anna Corsten, Katarzyna Person, Rasa Baločkaitė und György Majtényi. Als SWL Reader kann der von Paul Hanebrink im Rahmen einer Simon Wiesenthal Lecture im Jänner 2020 gehaltene Vortrag A Specter Haunting Europe. The Myth of Judeo-Bolshevism nachgelesen werden. In der Rubrik Events publizieren wir ein Gespräch zwischen dem Filmemacher und artist-in-residence der Blood Mountain Projects am VWI (2019) Dani Gal und der Kunsthistorikerin Sabeth Buchmann. Die Beiträge dieser Ausgabe reichen von Studien zum Frankfurter Auschwitz-Prozess (Wisely), zu DP communities (Person) und zu genderspezifischen Forschungsperspektiven in den Holocaust-Studien (Corsten) bis zu Betrachtungen verschiedener Erinnerungsgemeinschaften und -diskurse (Baločkaitė, Majtényi, Gal/Buchmann) die die Nachgeschichte des Holocaust prägen. Besonders danken wir der Claims Conference für die finanzielle Unterstützung dieser Publikation.

Publikation und Presseberichte zu Forschung von VWI-Mitarbeiter Philipp Rohrbach

 

Vor Kurzem ist die neueste Ausgabe Black GI Children in Post-World War II Europe der wissenschaftliche Zeitschrift zeitgeschichte erschienen, die VWI-Mitarbeiter Philipp Rohrbach gemeinsam mit Ingrid Bauer von der Universität Salzburg herausgegeben hat. Mit Blick auf die USA, Großbritannien, Westdeutschland und Österreich untersuchen fünf AutorInnen aus den genannten Ländern den Umgang von Gesellschaft und Behörden mit schwarzen "Besatzungskindern" und deren Müttern, fragen nach Erfahrungen und dem Selbstverständnis der Betroffenen, diskutieren/analysieren Heimunterbringung und die von den Jugendämtern betriebene Strategie der Auslandsadoptionen, und wie die Kinder im rassensegregierten Amerika der 1940er- und 1950er Jahre aufgenommen wurden.

 

Am 25. Februar 2021, war in der Sendereihe „freshVibes“ auf Radio Orange ein von Evangelista Sie gestalteter Beitrag zu "Schwarzen ÖsterreicherInnen während der NS-Zeit und in der Besatzungszeit" zu hören, der u.a. auch auf Materialien basiert, die Philipp Rohrbach aus seiner Forschung zur Verfügung gestellt hat. (Sendung zum Nachhören

 

In den Oberösterreichische Nachrichten erschien am 6. März 2021, ein Artikel, der auf der Forschung der beiden HerausgeberInnen beruht: Ein Kind kostet nur 60 Schilling Stempelgebühren.

 

Der Standard veröffentlichte am 30. Mai folgenden Arttikel dazu: Wie Österreich mit seinen ersten schwarzen Kindern nach 1945 umging.

VWI-Fellow Julie Dawson at the annual research Symposium oft the Fortunoff Video Archive

 

Julie Dawson, Fortunoff Research Fellow at the VWI, will give a talk at the Fortunoff Video Archive Annual Research Symposium, 2021 entitled The Legacy of Trauma: Examining the ‘Crisis of Life’ in Jewish Survivor Diaries of Early Post-War Romania.

 

The online symposium will take place on May 12, 2021, 2:30 PM - 4:30 PM Eastern Time. For more details and registration please visit the event's website.

Publication on the works of 2019 artist-in-residence Dani Gal

 

We want to draw your attention to the publication An Elaborate Gesture of Pastness (2021), the contributions in this book contextualise Dani Gal’s work within the fields of memory politics, remembrance culture, Holocaust studies, decolonialism as well as film and art history. Dani Gal was Blood Mountain’s 2019 artist-in-residence hosted in association with the VWI. In their contributions Sa’ed Atshan, Noit Banai, Sabeth Buchmann, Burcu Dogramaci, and Dani Gal explore and challenge seemingly stable binaries between perpetrators and victims, between the past and the present and between iconic moments of the past and forgotten narratives.

 

“Dani Gal’s films occupy a borderland where fiction and historical reconstruction mingle and where the past bears disturbing messages for the present. Focused on a series of events unfolding at the margins of our usual narratives of the Holocaust, Gal’s work challenges what we thought we know about the genocide and its legacies. In the gray zones Gal reconstructs, we find unexpected exchanges between victims and perpetrators and between the histories of Europe and Israel/Palestine. This book offers a rich and powerful introduction to Dani Gal’s uncanny and unsettling vision.” (Michael Rothberg)

 

The book can be ordered here.

Aus der Reihe Geh Denken!: Austrian Heritage Archive and Austrian Heritage Collection – Zeitzeug*innenschaft dokumentiert


Dienstag, 13. April 2021, 19:00 Uhr, online via Zoom

Link zur Veranstaltung

 

Zur Zeit des Nationalsozialismus und unmittelbar danach zählten die USA und Israel zu den Hauptzielländern österreichisch-jüdischer Emigrant*innen. Ihre Flucht- und Lebensgeschichten werden in der Austrian Heritage Collection am Leo Baeck Institute New York und Jerusalem gesammelt und archiviert. Einen wichtigen Beitrag leisten hier Gedenkdienstleistende des Vereins GEDENKDIENST, welche Interviews mit Zeitzeug*innen führen. Diese werden zusammen mit ergänzenden Materialien im Austrian Heritage Archive zur Verfügung gestellt und bieten Wissenschaftler*innen und einer interessierten Öffentlichkeit die Möglichkeit, sich mit diesen Lebensgeschichten auseinanderzusetzen. Neben der Bewahrung der Erinnerung ist vor allem die pädagogische Aufbereitung der Unterlagen ein Ziel. Im Rahmen der Veranstaltung wird das Austrian Heritage Archive vorgestellt und ehemalige Gedenkdienstleistende berichten über ihre Arbeit.

 

Austrian Heritage Archive ist ein Projekt des Vereins GEDENKDIENST und des Wiener Wiesenthal Instituts für Holocaust-Studien (VWI) in Kooperation mit dem Leo Baeck Institut New York, dem Leo Baeck Institut Jerusalem und dem Zentrum für Jüdische Kulturgeschichte der Universität Salzburg (ZJK).

 

Anna Jungmayr war 2017/18 Gedenkdienstleistende am Leo Baeck Institut in New York.

 

Albert Lichtblau ist emeritierter Univ. Professor für Geschichte und war stellvertretender Leiter des Zentrum für Jüdische Kulturgeschichte (ZJK) sowie Vorstandsmitglied des VWI.

 

Philipp Rohrbach ist Historiker und wissenschaftlicher Mitarbeiter des Wiener Wiesenthal Instituts für Holocaust-Studien (VWI).

#ItStartedWithWords

 

#ItStartedWithWords ist eine Aufklärungskampagne der Claims Conference, in der Holocaustüberlebende aus der ganzen Welt über die Momente vor dem Holocaust nachdenken an denen sie den Übergang von Worten ihrer Nachbar:innen, Lehrer:innen, Klassenkamerad:innen und Kolleg:innen zu Gewalt nicht vorhersehen konnten. Sie beschreiben wie sich hasserfüllte Sprache zu Handlungen mit unvorstellbarer Grausamkeit entwickeln kann.

 

Auch das VWI beteiligt sich an dieser Kampagne. Dazu MRin Mag.a Terezija Stoisits, Vorstandsvorsitzende des Wiener Wiesenthal Instituts für Holocaust-Studien:

„Das Erinnern an den Beginn des Holocaust, insbesondere an den Beginn mit Worten des Hasses, der Geringschätzung und des Antisemitismus, ist eine unabdingbare Voraussetzung für das ERINNERN FÜR DIE ZUKUNFT. Reflexives Erinnern braucht den kritischen Umgang mit Geschichte, um Lehren für die Zukunft ziehen zu können. Nicht die Pogrome standen am Anfang. Es begann mit Hassworten, Hassreden und Hassschriften. Dagegen müssen wir uns JETZT und geschlossen stellen.“

https://itstartedwithwords.org/ 

Looking Backward, Moving Forward

 

Am 9. April 2021 veranstaltet das Institut für Kriegs-, Holocaust- und Genozidstudien (NIOD) in Amsterdam ein Symposium zum Thema Holocaust and Genocide Studies: Looking Backward, Moving Forward anlässlich des 20. Jahrestags der Gründung der Holocaust- und Genozidstudien am NIOD und der Universität von Amsterdam.

 

Amos Goldberg von der Hebrew University of Jerusalem wird im ersten Teil der Veranstaltung Is the Holocaust a universal history and a global memory? den Hauptvortrag halten, den Éva Kovács, wissenschaftliche Leiterin des Wiener Wiesenthal Instituts für Holocaust-Studien (VWI), kommentieren wird. Im abschließenden Teil des Symposiums What is the future of genocide research? wird den Hauptvortrag Dirk Moses von der University of North Carolina, Chapel Hill, Mitglied des Internationalen Wissenschaftlichen Beirates des VWI, halten.

 

Interessenten können sich zu diesem per Zoom stattfindenden Symposium hier anmelden.

Ringvorlesung mit VWI-Fellow Corry Guttstadt

 

Das VWI ist Kooperationspartner der Vorlesungsreihe „Happy Together”: The entangled history of Jewish communities in Ottoman lands and Turkey. VWI-Senior Fellow und Mitorganisatorin der Ringvorlesung, Corry Guttstadt, wird am 16. Juni 2021 einen Vortrag zum Mythos der Judenrettung und seiner Funktion für die Genozidleugnung in der Türkei halten. Am 5. Mai 2021 hält Felicitas Heimann-Jelinek einen Vortrag mit dem Titel The Turks in Vienna. A forgotten Jewish community in dem sie über die türkisch-jüdische Gemeinde in der Hauptstadt des Habsburger Reiches sprechen wird. Alle Vorträge finden online statt, weitere Informationen zur Vorlesungsreihe finden Sie hier.

Zur Kontinuität des Antisemitismus. Von der Wiener Gesera 1421 bis zur Gegenwart

 

Die Wissenschaftliche Leiterin des VWI, Éva Kovács hat am 4. März 2021 an einer Online-Podiumsdiskussion des Sir Peter Ustinov Instituts teilgenommen. Anlässlich des 600. Jahrestags der Wiener Gesera 1421, werden unterschiedliche Aspekte der Kontinuität des Antisemitismus vom Mittelalter bis heute beleuchtet. Die Online-Diskussion ist eine Begleitveranstaltung  der Wissenschaftlichen Konferenz 2021 am 27./28. Mai unter dem Titel Kontinuität und Aktualität des Antisemitismus. Eine österreichische und globale Herausforderung.

Beiträge von VWI-Alumni Ion Popa und Nikolaus Hagen in
'Critical Editions. Holocaust Testimonies in Historical Context'

 

Das Fortunoff Video Archive For Holocaust Testimonies an der Yale University hat im Rahmen der Critical Editions. Holocaust Testimonies in Historical Context Beiträge der Fortunoff-VWI-Research Fellows Ion Popa und Nikolaus Hagen veröffentlicht. Es sind einleitende Essays zu jeweils einem der Berichte von Holocaust-Überlebenden, in denen ihre Aussagen in den Kontext der Zeit und historischer Orte gestellt und analysiert werden. Das kommentierte Transkript ermöglicht zusätzliche Einblicke und Hintergrundinformationen.

 

Dr. Ion Popa, University of Manchester, Essay und Kommentar zum Bericht von Hans Frei 
Dr. Nikolaus Hagen, Universität Innsbruck, Essay und Kommentar zum Bericht von Martha Saraffian 

Juni 2021
Mo Di Mi Do Fr Sa So
31 1 2 3 4 5 6
7 8 9 10 11 12 13
14 15 16 17 18 19 20
21 22 23 24 25 26 27
28 29 30 1 2 3 4

 

Aktuelle Publikationen

 

Voelkermord zur Prime Time

 

Hartheim

 

Grossmann

 

 

Weitere Publikationen


Das Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI) wird gefördert von:

 

bmbwf 179

 

wienkultur 179

 

  BKA 179