News – Veranstaltungen – Calls
| 17. Februar 2026 18:00 BuchpräsentationEdith Blaschitz und Martin Krenn (Hg.): Spuren lesbar machen. Das NS-Zwangslager im Granitwerk Roggendorf. Neue Formen der Geschichtsaufarbeitung zwischen Kunst und Wissenschaft, Studienverlag, Innsbruck, 2025 Das Buch präsentiert die Ergebnisse eines interdisziplinären Teams, das in den Jahren 2022 und 2023 die Geschichte nationalsozialistischer Zwangsarbeit im Granitwerk Roggendorf bei Pulkau erforschte und vor Ort sichtbar machte. Im Granitwerk wurden zwischen 1941 und 1945 Kriegsgefange...Weiterlesen... |
| 24. März 2026 18:00 BuchpräsentationHelga Amesberger, Helga Embacher, Johannes-Dieter Steinert (Hg.): I haven’t even told my mother. Children as victims of sexual and sexualised violence in the Second World War and its aftermathDie deutschen Kriegsverbrechen, die Shoah und der Genozid an den europäischen Sinti:zze und Rom:nja sind seit langem Gegenstand intensiver historischer Forschung. Ebenso rückt mittlerweile sexualisierte Gewalt gegenüber Frauen vermehrt in den Fokus. Kaum erforscht ist hingegen das Aus...Weiterlesen... |
| 25. März 2026 18:30 Simon Wiesenthal LectureSofie Lene Bak: Blindness and Light – Antisemitism and the Memory of Rescue in DenmarkDenmark is often portrayed as a light in the darkness of the Holocaust, since 98 per cent of Danish Jews survived persecution, most of them in exile in neighbouring Sweden. Yet the memory of rescue in Denmark has been shaped by distortions and silences that continue to inform national...Weiterlesen... |
Minerva-Fellowship für VWI-Alumna Katharina Friedla
Katharina Friedla, VWI-Junior Fellow 2012/13, wird ab 1. September 2014 am International Institute for Holocaust Research von Yad Vashem zwei Jahre lang an ihrem neuen Forschungsprojekt Topography, Experience and Memory of Life in Transit: Polish Jews in the Soviet Union (1939-1959) arbeiten.
Das Minerva-Stipendium wird jährlich an israelische und deutsche Doktorandinnen und Doktoranden sowie Postdocs aller Fachrichtungen von der Max-Planck-Gesellschaft vergeben.
CFP: Simon Wiesenthal Conference 2014
Der Holocaust im Fernsehen: Von den Anfängen bis heute
Datum: 4.-6. Dezember 2014
Ort: Wien
Veranstalter: Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI) in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Rundfunk (ORF)
Die Ausstrahlung der US-Miniserie Holocaust. Die Geschichte der Familie Weiss versetzte Ende der 1970er-Jahre das Fernsehpublikum der USA, Westeuropas und Israels in Aufregung. Die Serie war umstritten, die Rezeption blieb stets ambivalent, und sagte viel über den Umgang, die Erinnerung, das Vergessen beziehungsweise die Verdrängung des Judenmords aus. In Osteuropa konnte Holocaust erst nach der Wende ausgestrahlt werden, wodurch die Rezeption entsprechend verändert war.
Heute lässt sich konstatieren, dass die Trivialisierung des Schicksals einer deutsch-jüdischen Familie in den Jahren 1933-1945 einen Epochenbruch in der Erinnerung an die Ermordung der europäischen Jüdinnen und Juden bewirkte und deren mediale Repräsentation maßgeblich beeinflusste. Die Serie markierte den Beginn einer globalen Erinnerungskultur, eröffnete das Potenzial für transnationale, universale Bezugsrahmen. Holocaust, ein vorher wenig bekannter und verwendeter Begriff, wurde nun zu einer – anfänglich durchaus noch umstrittenen – allgemeinen Bezeichnung des nationalsozialistischen Mordes an den Juden.
Auszeichnung für Irina Scherbakowa
Die Stadt Oldenburg hat Dr. Irina Scherbakowa, Mitglied des Internationalen Wissenschaftlichen Beirats des VWI, mit dem Carl-von-Ossietzky-Preis der Stadt Oldenburg für Zeitgeschichte und Politik des Jahres 2014 ausgezeichnet.
Mehr Informationen zur Vergabe und der Preisträgerin finden Sie hier.
Akademishce Programmleiterin, Éva Kovács, beim Symposium
"Biographie - Gesellschaft - Geschichte" in Göttingen
Éva Kovács wird am 9. Mai 2014 einen Vortrag mit dem Titel "Gender and/or ethnicity – narrating violence" in Göttingen halten. Das genaue Programm des Symposiums des Methodenzentrums Sozialwissenschaften der Universität Göttingen finden Sie hier.
VWI-Fellow Miloslav Szabó spricht im Rahmen der Vortragsreihe
„Antisemitismus in Europa 1879–1945"
Am 29.04.2014 wird Milsoslav Szabó auf Einladung der Stiftung Topographie des Terrors, des Zentrum für Antisemitismusforschung, der Technischen Universität Berlin und der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas einen Vortrag mit dem Titel "Wirtschaftlicher oder nationaler Antisemitismus? Die „Judenfrage" in der Slowakei im 19. und 20. Jahrhundert" halten. Mehr Informationen finden Sie hier.
VWI-Alumni Gerhard Baumgartner zum wissenschaftlicher Leiter des
Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes (DÖW) bestellt
Die Generalversammlung des Vorstandes des DÖW hat in ihrer Sitzung am 2. April 2014 die Bestellung von Ex-Senior Fellow des VWI, Dr. Gerhard Baumgartner, zum wissenschaftlichen Leiter der Einrichtung bestaetigt.
Buchrezension
Rezension des Buches "Das Leichenhaus der Bücher" Kulturrestitution und jüdisches Geschichtsdenken nach 1945" von VWI-Alumna Elisabeth Gallas auf H-Soz-Kult.
Vortrag zur Geschichte, Gegenwart und den Plänen des VWI
Holocaust Memorial Center
Páva utca 39., H-1094 Budapest
Freitag, 13. Juni 2014, 13 Uhr
VWI-Geschäftsführer Dr. Béla Rásky wird in der Budapester Partnereinrichtung des VWI, dem Holocaust Memorial Center, das Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI) einem ungarischen Publikum vorstellen und über die Vergangenheit sowie die Pläne des Instituts sprechen.
Buchpräsentation und Podiumsgespräch:
Andrea Reiter: Contemporary Jewish Writing. Austria After Waldheim.
New York, London: Routledge 2013
Österreichische Exilbibliothek / Literaturhaus Wien
Seidengasse 13, 1070 Wien
Dienstag, 27.Mai.2014, 19.00 Uhr
In Zusammenarbeit mit dem Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI)
Wahlkampf und Präsidentschaft von Kurt Waldheim haben in den 1980-er Jahren das politische Bewusstsein großer Teile der österreichischen Bevölkerung verändert. Die Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit des Landes und die Erinnerung an den Holocaust forcierten meist jüngere, nach dem Krieg geborene Intellektuelle, viele jüdischer Herkunft: André Heller, Ruth Beckermann, Robert Menasse, Doron Rabinovici, Robert Schindel, später kamen etwa Eva Menasse und namhafte Zuwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion wie Julya Rabinowich und Vladimir Vertlib hinzu.
Als Schriftsteller/innen, Journalist/innen und Filmemacher/innen repräsentieren sie eine öffentlich wirksame, neue jüdische Kultur in Österreich.
Podiumgespräch mit Andrea Reiter und Doron Rabinovici
Sławomir Kapralski: Romanies and the Holocaust - Changing Aesthetics of Remembrance
IWM - Institute for Human Sciences
Spittelauer Lände 3
1090 Wien
Seminar "Faces of Eastern Europe"
Wednesday, 2 April 2014, 4:00pm
The intention of my talk is to review various ways of commemorating the Romani genocide in Eastern Europe, particularly Poland, with an idea to show changing trends in the aesthetics of remembrance. This concept will be introduced as a solution to the problems emerging in the scholarly debate on Romani memory, related to the peculiar nature of the persecution, dispersed and differentiated "communicative memory" of different communities and relative lack (until very recently) of institutionalized "cultural memory" and established patterns of commemoration. My main question is whether we are experiencing here a shift in the aesthetics of remembrance which makes it more "Roma-like", and thus securing its better resonance among Romanies, while being simultaneously a part of a "zone of encounter" where Romani and non-Romani images of the past are being negotiated. Therefore, I will also point out to the aspects of the past that have been and still are silenced in the described commemorative practices. The evidence will be provided by a comparative study of the Roma Genocide Memorial near Tarnow in Southern Poland and the newly inaugurated Berlin's memorial of the Sinti and Roma murdered in the Holocaust.
VWI-Research Fellow Alexander Korb bei Konferenz der "Mémorial de la Shoah" in Paris
VWI-Research Fellow Alexander Korb wird am 23. März 2014 im Rahmen der Konferenz La Shoah en Europe du Sud-Est 1941-1945 der "Mémorial de la Shoah" in Paris einen Vortrag mit dem Titel The Ustaša's Mass Violence against the Serbs, Jews, and Roma in Croatia, 1941–1945 halten.
Weiterführende Informationen: Memorial de la Shoah







