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Simon Wiesenthal Conferences

 

Noch in seiner Aufbauphase veranstaltete das Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI) zwei große internationale Konferenzen: Anfang Juni 2006 die Tagung The Legacy of Simon Wiesenthal for Holocaust Studies im Internationalen Forschungszentrum Kulturwissenschaften (IFK), Ende Juni 2007 die Konferenz Arbeit und Vernichtung in der Wiener Arbeiterkammer. Im Oktober 2011 wurde die Reihe unter dem Titel Simon Wiesenthal Conference mit dem Thema Partituren der Erinnerung. Der Holocaust in der Musik an der Wiener Universität für Musik und darstellende Kunst fortgesetzt.

 

Ab 2012 findet die dreitägige, deutsch- und englischsprachige Simon Wiesenthal Conference alljährlich statt. Das thematische Spektrum der Tagungsreihe deckt ebenso wie die Simon Wiesenthal Lectures die gesamte Bandbreite der internationalen Holocaustforschung ab und setzt jedes Jahr einen anderen Schwerpunkt. Die Festlegung der einzelnen Themen erfolgt in Absprache mit dem Internationalen Wissenschaftlichen Beirat. Mithilfe von auf den üblichen akademischen Foren geposteten Call for Papers sollen in erster Linie junge, ambitionierte Forscherinnen und Forscher aus aller Welt, über gezielte Einladungen für Key-Note-Addresses bzw. zusammenfassende, evaluierende Vorträge aber auch bereits etablierte, international anerkannte Wissenschafterinnen und Wissenschafter angesprochen werden, um die neuesten Ergebnisse der Forschung vor einem interessierten Publikum in Wien zu präsentieren bzw. zu diskutieren.


Die Vorträge der einzelnen Konferenzen werden im Rahmen der VWI-Beiträge zur Holocaustforschung in Englisch oder Deutsch veröffentlicht.

  

 

Simon Wiesenthal Conference
SWC 2011: "Partituren der Erinnerung. Der Holocaust in der Musik"
   

Vom Dienstag, 4. Oktober 2011 -  09:30
Bis Donnerstag, 6. Oktober 2011 - 18:00

Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, Fanny Hensel-Mendelssohn-Saal Anton-von-Webern-Platz 1 1030 Wien

 

programm vorschauProgrammVom 4. bis zum 6. Oktober 2011 veranstaltete das VWI die noch 2010 konzipierte internationale Konferenz "Partituren der Erinnerung. Der Holocaust in der Musik" im Fanny Hensel-Mendelssohn-Saal der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien. Die in Kooperation mit dem Institut für Analyse, Theorie und Geschichte der Musik der Musikuniversität auf Initiative des VWI durchgeführte, gut besuchte Konferenz zeigte am Beispiel diverser, nach 1945 entstandenen Kompositionen aus den unterschiedlichsten Genres und Gattungen wie der Holocaust in die zeitgenössische Musik Eingang gefunden bzw. wie das Faktum Holocaust die musikästhetische Diskussion beeinflusst hat. Insgesamt 28 Referentinnen und Referenten aus Belarus, Deutschland, Großbritannien, Israel, den Niederlanden, Österreich, Polen, der Tschechischen Republik, und den USA wurden zur Konferenz eingeladen.

Die dreitägige, englisch- und deutschsprachige Konferenz war in sechs thematische Panels gegliedert: "Traditionen und Stränge: Eine Übersicht", "Pathos der Auseinandersetzung: Fallstudien bis 1960 I", "Musikalische Bewältigungsversuche: Fallstudien bis 1960 II", "Verklingende Erinnerung: Holocaust-Rezeption nach 1960 I", "Erinnerungsmotive: Holocaust-Rezeption nach 1960 II" und schließlich "Die Musik des Holocaust und ihre Vermittlung". Den einzelnen Halbtagen saßen Vertreterinnen und Vertreter des VWI aus Vorstand, Beirat, Verein und Geschäftsführung vor bzw. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des mitveranstaltenden Instituts.

Als kulturelles Begleitprogramm veranstaltete das VWI gemeinsam mit dem Wiener Schönberg Center am Abend des ersten Konferenztages ein Konzert des "Ensemble Kreativ" mit Werken von Gideon Klein, Ruth Schonthal, John Cage, Arnold Schönberg, Michael Dulitsky und Fritz Kreisler. Zum Abschluss spielte Ferenc Snétberger aus seinem Werk "For my people" in Erinnerung an den "Porajmos", den Roma-Holocaust.

Idee und Konzept:Béla Rásky 


programm vorschauProgrammeBetween 4 and 6 October 2011, the Vienna Wiesenthal Institute for Holocaust Studies (VWI) and the Institute for Analysis, Theory and History of Music hosted the Simon Wiesenthal Conference "Scores of Commemoration. The Holocaust in Music".

Already during the Holocaust, and even more so in the 1950s and 1960s, musicians and composers focussed on Nazi mass murder as a major theme for their work. They referred to relevant places such as concentration and death camps, ghettos and sites of murder, as well as to individuals, events and other aspects central to the Holocaust, but also addressed more general issues like memory, mourning and grief. Focussing on those compositions, and interpretations thereof, the congress aims to illustrate music as an instrument of memory and of coping with the past, and to analyse such pieces of music in the context of cultural studies and memory research.

The crucial question is in what ways the Holocaust itself, as well as the processing, handling and remembrance of the Shoah, have found their expression in contemporary compositions; and, more specifically, to what extent has the Holocaust as a historical fact affected the discourse on musical aesthetics?

Idea and Concept: Béla Rásky

 

vorschau cv-abstractsAbstracts & CVs 

Video der SWC auf YouTube

SWC2011 Cover

Konfernzband SWC 2011

Rásky, Béla; Pawlowsky, Verena (Hrsg.)
Partituren der Erinnerung / Scores of Commemoration 
Der Holocaust in der Musik / The Holocaust in Music – Simon Wiesenthal Conference 2011

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