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Simon Wiesenthal Lecture
Paul A. Shapiro: Opening the archives of the International Tracing Service. How did it Happen?
   

Donnerstag, 18. Dezember 2008, 18:30 - 21:00

Jüdisches Museum Wien, Dorotheergasse 11, A-1010 Wien

 

Mit Datenschutz-Argumenten hat das Internationale Rote Kreuz jahrzehntelang den Zugang zum größten Holocaust-Archiv der Welt blockiert. Sein International Tracing Service (ITS) in Bad Arolsen (Hessen) verfügt über einen Bestand von rund 50 Millionen Dokumenten zu rund 17,5 Millionen Menschen. Aufgabe des Suchdienstes war und ist die Sammlung, Ordnung, Aufbewahrung und Auswertung von Unterlagen über zivile Opfer der NS- Herrschaft. Im November 2007 kam es nach großem internationalem Druck zur Freigabe der Akten für die historische Forschung. Paul Shapiro war maßgeblich an der Öffnung des ITS- Archivs beteiligt. In seinem Vortrag wird er über die politischen Hintergründe, die diplomatischen Schritte zur Öffnung, die Inhalte des ITS-Archivs, seine Zugänglichkeit und die neuen Chancen für die Holocaust-Forschung sprechen.

(Vortrag in englischer Sprache)

 

Paul A. Shapiro, Dr., ist Direktor des Center for Advanced Holocaust Studies am United States Holocaust Memorial Museum in Washington D.C.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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