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Wiedereröffnung am 8. Februar

 

Ab 8. Februar 2021 können Archiv und Bibliothek nach Voranmeldung (telefonisch oder per E-Mail) wieder benutzt werden. Ein Besuch im Museum ist für maximal zwei Personen gleichzeitig wieder möglich. In allen Fällen gilt ein verpflichtendes Tragen einer FFP2-Maske und das Einhalten des Mindestabstands von zwei Metern.

Telefonisch ist das Institut Montag bis Freitag von 10-16 Uhr erreichbar: +43-1-890-15-14

Veranstaltungen

 

 

Mit seinen wissenschaftlichen Veranstaltungen versucht das Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI) die neuesten Ergebnisse im Bereich der Holocaust-, Genozid- und Rassismusforschung einem breiteren ebenso wie einem ausgewiesenen Fachpublikum regelmäßig näher zu bringen. Die unterschiedlichen Formate dieser über einen engen Wissenschaftsbegriff hinausweisenden Veranstaltungen, die von in einem kleinen Rahmen gehaltenen gehaltenen Vorträgen, den Simon Wiesenthal Lectures über für ein Fachpublikum interessante Workshops bis zu großen internationalen Tagungen, den Simon Wiesenthal Conferences reichen, spiegeln das breite Tätigkeitsfeld des Instituts wider.

 

Präsentationen von ausgewählten Neuerscheinungen zu den einschlägigen Themen des Instituts, Interventionen im öffentlichen Raum, die Filmreihe VWI Visuals und die Fachkolloquien der Fellows runden die Palette der Veranstaltungen des Instituts weiter ab.

 

 

 

Simon Wiesenthal Lecture
Marie-Luise Wandruszka: Das Buch Goldmann. Ingeborg Bachmanns Darstellung des postnazistischen Wien
   

Donnerstag, 22. März 2018, 18:30 - 20:00

Dachfoyer des Haus-, Hof- und Staatsarchivs 1010 Wien, Minoritenplatz 1

 

Als Ingeborg Bachmann im Herbst 1973 starb, war ihr erster Roman Malina schon erschienen, ein zweiter, Das Buch Goldmann, sollte folgen. Viele der dazu gehörenden Typoskripte handeln vom postnazistischen Wien, aus dem Ingeborg Bachmann 1953 ›geflüchtet‹ war. Im nun rekonstruierten Buch Goldmann, in diesem tragisch-komischen Gesellschaftsroman, der sich stilistisch und inhaltlich sehr von ihren kanonisierten Werken, wie Das dreißigste Jahr, Malina oder Das Buch Franza unterscheidet, wird die gestörte politische Kommunikation nach 1945 zur wesentlichen Ursache von Ernst und Fanny Goldmanns Unglück.

Marie-Luise Wandruszka lehrt Germanistik an der Universität Bologna. Zahlreiche Publikationen zur deutschen und österreichischen Literatur, zuletzt Herausgeberin des ersten Bandes der neuen Bachmann-Werkausgabe im Verlag Suhrkamp.

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Das Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI) wird gefördert von:

 

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