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Mit seinen wissenschaftlichen Veranstaltungen versucht das Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI) die neuesten Ergebnisse im Bereich der Holocaust-, Genozid- und Rassismusforschung einem breiteren ebenso wie einem ausgewiesenen Fachpublikum regelmäßig näher zu bringen. Die unterschiedlichen Formate dieser über einen engen Wissenschaftsbegriff hinausweisenden Veranstaltungen, die von in einem kleinen Rahmen gehaltenen gehaltenen Vorträgen, den Simon Wiesenthal Lectures über für ein Fachpublikum interessante Workshops bis zu großen internationalen Tagungen, den Simon Wiesenthal Conferences reichen, spiegeln das breite Tätigkeitsfeld des Instituts wider.

 

Präsentationen von ausgewählten Neuerscheinungen zu den einschlägigen Themen des Instituts, Interventionen im öffentlichen Raum, die Filmreihe VWI Visuals und die Fachkolloquien der Fellows runden die Palette der Veranstaltungen des Instituts weiter ab.

 

 

 

Veranstaltung
Präsentation: Austrian Heritage Archive
   

Montag, 23. Oktober 2017, 18:00 - 20:00

AK Bildungszentrum, Theresianumgasse 16-18, 1040 Wien

 

Eine digitale Sammlung lebensgeschichtlicher Interviews österreichisch-jüdischer EmigrantInnen in den USA und in Israel

171006 VWI Projekt Austrian WebNach dem ‚Anschluss‘ Österreichs an NS-Deutschland kam es zu einer massiven Welle gesellschaftlicher und staatlicher Gewalt gegenüber Jüdinnen und Juden. Zur Emigration gezwungen, gelangten von den rund 210.000 Jüdinnen und Juden, die 1938 in Österreich lebten, etwa 30.000 in die USA, 15.000  flohen nach Palästina, dem späteren Israel. Beide Länder zählen zu den Hauptexilorten für die vertriebene und verfolgte jüdische Bevölkerung Österreichs.

Seit 1996 zeichnen junge Freiwillige, die vom Verein GEDENKDIENST an das Leo Baeck Institut New York bzw. an das Leo Baeck Institut Jerusalem entsendet werden, Interviews mit Personen auf, die in der Zeit des Nationalsozialismus sowie (unmittelbar) danach in die USA oder nach Israel  flüchteten. Darin legen diese ehemaligen ÖsterreicherInnen Zeugnis von ihrem Leben vor 1938 ab und sprechen von der Zäsur des ‚Anschlusses‘, die für viele mit Ausgrenzung und Gewalterfahrungen verknüpft war. Die Interviews beinhalten darüber hinaus Berichte über das Überleben im NS-Regime sowie von Vertreibung und Flucht. Nicht zuletzt finden sich darin Erzählungen vom Ankommen in der neuen Heimat und zu Fragen der Identität.

Die Sammlung, die mittlerweile rund 600 Interviews umfasst, hat sich zu einem bedeutenden Archiv österreichisch-jüdischer Emigration entwickelt. Das Austrian Heritage Archive präsentiert diese Interviews in Verbindung mit biografischen Materialien nun erstmals in aufbereiteter und gut recherchierbarer Form und ermöglicht somit eine umfassende Auseinandersetzung mit dem lebensgeschichtlichen Vermächtnis vertriebener jüdischer ÖsterreicherInnen.

Programm

Präsentation des Austrian Heritage Archive sowie der dazugehörigen Webseite durch den Projektleiter Philipp Rohrbach (Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI)) und die Projektleiterin Adina Seeger (Verein GEDENKDIENST)

im Anschluss diskutieren
George Czuczka, geboren 1925 in Wien, Zeitzeuge aus Washington, D.C.
Irene Aue-Ben-David, Direktorin des Leo Baeck Instituts Jerusalem
Albert Lichtblau, Professor für Geschichte und stellv. Leiter des Zentrums für jüdische Kulturgeschichte an der Universität Salzburg

Moderation:

Béla Rásky, Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI)

Um Anmeldung wird bis 16. Oktober 2017 unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gebeten.

Das Austrian Heritage Archive ist ein Projekt des Gedenkdienst Logo grau

 

In Kooperation mit

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Gefördert von

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