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VWI goes to ... / VWI invites ...

 

Der Kolloquienzyklus der VWI-Fellows

 

Die VWI-Fellows präsentieren Zwischenresultate ihrer Forschungsvorhaben im Rahmen von Kolloquien, die – im kleinen Rahmen angekündigt – auch einer akademisch und inhaltlich interessierten Öffentlichkeit zugänglich sind. Die Vorträge werden durch eine im jeweiligen Thema ausgewiesene Fachperson in Form einer Respondenz oder eines Kommentars begleitet und von den anderen Fellows und dem Publikum diskutiert.

 

Das Veranstaltungsformat VWI goes to … war ursprünglich aus akutem Raummangel geboren worden, konnte doch das Institut an seinem früheren Standort, am Desider-Friedmann-Platz nicht einmal eine kleine Veranstaltung organisieren. Allein aus dem Kontakt zu anderen akademischen Einrichtungen in Wien, zum Teil auch in der weiteren Region, ergab sich in der Folge – auch dank der jeweils eingeladenen Kommentatorinnen und Kommentatoren – wiederum die einzigartige Möglichkeit, die Fellows und die Forschungen des VWI mit anderen Institutionen, methodischen Ansätzen, Forschungsfragen und Ideen zu vernetzen, das Institut in den regionalen Forschungsraum noch mehr zu integrieren. Aus diesem Grund wurde entschieden, das Format auch am neuen Standort beizubehalten. Gleichzeitig eröffnete sich aber am Rabensteig auch die Gelegenheit, zu diesen Kolloquien Institutionen auch an das VWI einzuladen. Aus diesem Grund trägt ab Herbst 2016 das VWI-Kolloquium entsprechend alternierend auch die Bezeichnung VWI invites... .

 

 

VWI invites/goes to...
Patrice G. Poutrus: Ein-, Durch-, Auswandern: Eine vergleichende Studie zur massenmedialen Repräsentation von Migration in den Metropolen Wien und Berlin, 1919-1933/34
   

Mittwoch, 20. März 2013, 15:30 - 17:00

LBI für Europäische Geschichte und Öffentlichkeit, Nußdorfer Straße 64, 4. Stock, 1090 Wien

 

VWI goes to LBI für Europäische Geschichte und Öffentlichkeit

 

Der Vortrag wird erstmals historische Erkenntnisse darüber liefern, wie in den Öffentlichkeiten der zentraleuropäischen Metropolen Wien und Berlin das Thema Migration verhandelt wurde. In vergleichender und kulturhistorischer Perspektive werden die massenmedialen Repräsentationen von Migration – Transmigration bzw. Emigration und Immigration – von der Gründung der ersten österreichischen bzw. deutschen Demokratie nach dem Ersten Weltkrieg bis zu deren Scheitern 1933/34 untersucht. Es wird erforscht, welches Wissen über das sozial-historische Phänomen Migration in den beiden metropolitanen Öffentlichkeiten in der täglich erscheinenden Massenpresse über einen längeren Zeitraum verbreitet wurde. In diesem Projekt wird auch untersucht, in welcher Art sich die massenmedialen Repräsentationen von Migration in den Metropolen Wien und Berlin durch politische und sozio-ökonomische Veränderungen wandelten bzw. welchen Migrationsphänomenen jeweils besondere öffentliche Bedeutung zugemessen wurde, welche Verbindungen zwischen den Entwicklungen in den beiden Metropolen gezogen wurde und schließlich wie und von welchen Tageszeitungen dieses bewertet wurde und ob bzw. welchen Anteil Migranten selbst an diesen Repräsentationen hatten bzw. haben konnten. Dieses vergleichende Projekt ist somit am Schnittpunkt von österreichischer und deutscher Migrations-, Metropolen- und Mediengeschichte angesiedelt. Mit der kulturhistorischen Perspektive in dieser Untersuchung wird eine Verbindung zwischen den klassischen sozial- und strukturgeschichtlich ausgerichteten Arbeiten zur Europäischen Migrationsgeschichte und den Forschungen zur Erinnerungsgeschichte von Migration hergestellt.

 

Kommentar: Christiane Hintermann

 

Patrice G. Poutrus ist derzeit Senior Research Fellow am VWI.
Christiane Hintermann ist wissenschaftliche Koordinatorin am LBI für Europäische Geschichte und Öffentlichkeit.

 

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