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Hannes Sulzenbacher: Die nationalsozialistische Verfolgung der Homosexuellen in Wien
   

Donnerstag, 6. Juni 2019, 15:00 - 17:00

Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI), 1010 Wien, Rabensteig 3, Research Lounge, 3. Stock

 

Auch nach März 1938 blieb der bereits 1852 erlassene § 129 I des Österreichischen Strafgesetzes in Kraft: Er verfolgte „Unzucht wider die Natur, Abs. a) mit Tieren, Abs. b) mit Personen desselben Geschlechts“. Nach dem 'Anschluss' wurden die Ermittlungsmethoden der Kripo Wien zur Ausforschung von Homosexuellen reformiert und mit der Abteilung II der Gestapo Wien eine zweite Verfolgungsinstanz geschaffen. Rasch verdoppelten sich die Verhaftungs- und Verurteilungszahlen. Zudem wurden wesentlich längere Haftstrafen verhängt, nach denen die Einweisung in ein Konzentrationslager drohte. Mit dem vorläufigen Abschluss des von QWIEN - Zentrum für queere Geschichte durchgeführten Projekts der 'Namentlichen' Erfassung der homosexuellen und transgender Opfer des Nationalsozialismus in Wien können nun für Wien valide Opferzahlen vorgelegt werden. Der Vortrag wird diese Teilergebnisse präsentieren und zur Diskussion stellen.

Hannes Sulzenbacher, Studium der Theaterwissenschaft und Geschichte, freier Ausstellungskurator und Co-Leiter von QWIEN - Zentrum für queere Geschichte; derzeit Leiter des wissenschaftlich-kuratorischen Teams der Neuaufstellung der österreichischen Ausstellung in der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau.

Die Veranstaltung wird von Béla Rásky (VWI) moderiert und ist ein Side Event der EuroPride 2019

Bitte melden Sie sich unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bis Mittwoch, 5. Juni 2019, 18.00 Uhr, an und bringen Sie einen gültigen Lichtbildausweis mit!

 

In Kooperation mit:

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