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»Lang ist der Weg«, D 1947, Regie: Herbert B. Fredersdorf, Marek Goldstein, 78 Min., jid./pol.mdU
   

Mittwoch, 8. Mai 2019, 18:00 - 20:00

Metro Kinokulturhaus, 1010 Wien, Johannesgasse 4

 

Kommentiert von Imme Klages (Johannes Gutenberg- Universität Mainz) und Juliane Wetzel (Zentrum für Antisemitismusforschung, TU Berlin), Moderiert von René Bienert (VWI).

M. Goldstein und A. Weinstein kamen 1946 aus Polen nach München, wo sie die Produktionsgesellschaft „Jiddische Film Organisazie“ (IFO) gründeten. Israel Becker, ein ebenfalls nach München geflohener Autor und Schauspieler, verarbeitete autobiographische Elemente mit Motiven aus jiddischen Film- und Theaterinszenierungen zu der Geschichte der Familie Jellin aus Warschau: Nach Kriegsende sucht ein Sohn nach seiner Mutter, die er schließlich, während er im DP-Lager Landsberg arbeitet, findet. Wiedervereint, bleibt ihnen die Hoffnung auf eine Zukunft in einem jüdischen Staat, dessen Gründung noch aussteht. Der Film schildert mit dokumentarischer Qualität das Leben im DP-Lager.

»Lang ist der Weg« ist der erste deutsche Spielfilm der Nachkriegszeit, der das Schicksal von Shoah-Überlebenden in den Mittelpunkt stellt. Es ist auch der bis heute einzige in Deutschland produzierte Film in jiddischer Sprache.

Yiddish drama about a young Polish man separated from his Jewish parents during the Nazi invasion. After the end of the war he is reunited with his mother in a camp for displaced persons. They hope for a better future in a Jewish state that still has to be founded. The film includes scenes of the Warsaw Ghetto and the concentration camps.


Im Rahmen des Jüdischen Filmfestivals Wien 2019

Gesamtprogramm unter: https://www.jfw.at

Eintrittskarten an der Kinokassa

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