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Buchpräsentation
Susanne Heim/Klaus-Peter Friedrich, Polen: Generalgouvernement. August 1941–1945, München/Oldenburg 2014.
   

Donnerstag, 20. Februar 2014, 18:30 - 21:00

Haus Wittgenstein, Parkgasse 18, 1030 Wien

 

Das Generalgouvernement war der zentrale Tatort des Holocaust. Hier lebten nach dem Überfall der Wehrmacht auf die Sowjetunion im Sommer 1941 etwa 2,3 Millionen Juden – meist unter katastrophalen Bedingungen in Gettos und Zwangsarbeitslagern. Gegen Hunger und Krankheiten, Schikanen und Gewalt versuchten jüdische Selbsthilfekomitees, das Überleben zu organisieren.


Nach der Entscheidung, alle europäischen Juden zu töten, errichteten die deutschen Besatzer seit Anfang 1942 die Vernichtungslager der „Aktion Reinhardt". In deren Gaskammern wurden bis zum Herbst 1943 fast alle Bewohner der Gettos im Generalgouvernement sowie abertausende Juden aus dem übrigen Europa ermordet.


Erst als bekannt wurde, dass die Deportierten nicht, wie von den Deutschen behauptet, umgesiedelt, sondern systematisch ermordet wurden, begannen vor allem jugendliche Aktivisten, den bewaffneten Widerstand zu planen. Der Aufstand im Warschauer Getto im Frühjahr 1943 war ein Kampf gegen einen übermächtigen Gegner, aber auch Zeichen der Hoffnung und Vorbild für Revolten an anderen Orten. Nach der Räumung der Gettos und der Ermordung der Bewohner blieb den wenigen Juden, die nicht als Zwangsarbeiter verschont worden waren, nur noch das Leben im Versteck.

 

 

Begrüßung

Podiumsgespräch

Susanne Heim (Herausgeberin)

Klaus-Peter Friedrich (Bearbeiter des Bandes)

Martin Pollack (Historiker und Autor)

Moderation

Jana Starek (Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien, VWI)

 

Im Rahmen der Veranstaltung liest Emese Fáy aus ausgewählten

Dokumenten des Bandes.

 

Anschließend Erfrischungen.

 

In Zusammenarbeit mit:

 

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