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Simon Wiesenthal Lectures

 

Die regelmäßig, alle sechs bis acht Wochen stattfindende Vortragsreihe, setzt sich zum Ziel, mithilfe renommierter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die aktuellsten Forschungsergebnisse zum Holocaust sowohl einem Fach- als auch einem breiteren Publikum zu präsentieren – und dabei das beeindruckende Spektrum dieser Disziplin, die zahlreichen Frage- und Problemstellungen von der empirisch-analytischen Historiografie bis zu kulturwissenschaftlichen Themen, jüngere Forscherinnen und Forscher ebenso wie bereits arrivierte, zu berücksichtigen.

 

Die Vortragsreihe der Simon Wiesenthal Lectures hat sich seit 2007, noch in der Aufbauphase des Wiener Wiesenthal Instituts für Holocaust-Studien (VWI), damals in Zusammenarbeit mit dem Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes und dem Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien, als tragendes Element der Vermittlung neuerer wissenschaftlicher Ergebnisse im Bereich der Holocaustforschung bzw. der Holocaust- und Genozid-Studien zum Flaggschiff der Vermittlungstätigkeit des VWI entwickelt.

 

Über ein Jahrzehnt bot das Österreichischen Staatsarchiv im Dachfoyer des Haus-, Hof- und Staatsarchivs großzügigerweise den Simon Wiesenthal Lectures Obhut. Während den herausfordernden Jahren der Pandemie wurden die Lectures online abgehalten. Ab Herbst 2022, um weitere Publikumsgruppen zu erschließen, konnte mit dem Wien Museum eine neue Kooperationspartner gewonnen werden. Bis zur Wiedereröffnung des Hauptstandortes am Karlsplatz werden die SWL im MUSA, Felderstraße 6-8, neben dem Wiener Rathaus stattfinden.

 

 

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Simon Wiesenthal Lecture
Marc Volovici: German as a Jewish Problem - The Language Politics of Jewish Nationalism
   

Donnerstag, 14. Oktober 2021, 18:30 - 20:00

Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien, 1010 Wien, Rabensteig 3, Research Lounge, 3. Stock

 

In the immediate postwar period the German language was commonly depicted as ‘the language of the murderers’, a tainted language that carries the memory of the Nazi period and the Holocaust. In Israel, this label was frequently employed in order to defend a boycott of the German language. This lecture will explore how the postwar idea of German as a forbidden language drew on centuries-long debates over the significant power of German in modern Jewish culture and over the dangers that it poses to Jewish life. The lecture will pay close attention to the 1961 Eichmann Trial, an event that revealed the profound and ambivalent place of German in Jewish historical memory.

Marc Volovici is a Leverhulme Early Career Fellow at Birkbeck College’s history department and the Birkbeck Institute for the Study of Antisemitism, University of London. He holds a PhD from Princeton University, and is the author of German as a Jewish Problem: The Language Politics of Jewish Nationalism (Stanford University Press, 2020). Marc served as an academic advisor and co-edited the exhibition catalogue for the award-winning exhibition Jews, Money, Myth developed in collaboration with the Jewish Museum London, which ran at the Museum in 2019.

Für eine Teilnahme vor Ort bitten wir um Anmeldung bis 13. Oktober 2021, 12:00 Uhr: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Auf Grund beschränkter Teilnehmer*innenzahl live und online
Livestream: https://us02web.zoom.us/j/87611831657

Es gelten die 3-G-Regeln. Zum Schutz aller Beteiligten bitten wir Sie, während der gesamten Veranstaltung eine FFP2-Maske zu tragen. Bitte bringen Sie einen Lichtbildausweis mit.

Mit der Teilnahme an dieser Veranstaltung stimmen Sie der Veröffentlichung von Fotos, Video- und Audioaufzeichnungen zu, die im Rahmen der Veranstaltung entstehen.

SWL Volovici

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