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Veranstaltungen

 

 

Mit seinen wissenschaftlichen Veranstaltungen versucht das Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI) die neuesten Ergebnisse im Bereich der Holocaust-, Genozid- und Rassismusforschung einem breiteren ebenso wie einem ausgewiesenen Fachpublikum regelmäßig näher zu bringen. Die unterschiedlichen Formate dieser über einen engen Wissenschaftsbegriff hinausweisenden Veranstaltungen, die von in einem kleinen Rahmen gehaltenen gehaltenen Vorträgen, den Simon Wiesenthal Lectures über für ein Fachpublikum interessante Workshops bis zu großen internationalen Tagungen, den Simon Wiesenthal Conferences reichen, spiegeln das breite Tätigkeitsfeld des Instituts wider.

 

Präsentationen von ausgewählten Neuerscheinungen zu den einschlägigen Themen des Instituts, Interventionen im öffentlichen Raum, die Filmreihe VWI Visuals und die Fachkolloquien der Fellows runden die Palette der Veranstaltungen des Instituts weiter ab.

 

 

 

Simon Wiesenthal Lecture
Marc Schoentgen
: Luxemburg – Stolpersteine und Conflicting Memories
   

Donnerstag, 2. Juni 2022, 18:30 - 20:00

Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI) 1010 Wien, Rabensteig 3, Research Lounge

 

Die Geschichte der jüdischen Gemeinschaft in Luxemburg geht auf die nachnapoleonische Zeit zurück und bewegt sich seit mehr als zwei Jahrhunderten im Spannungsfeld von Anpassung, Integration und Ablehnung. Wie überall in Europa stellen die 1930/40er Jahre auch hier eine Kehrtwende dar. Krieg, Besatzung und Verfolgung prägen seit 1945 nicht nur das Selbstverständnis der heute etwa 1.200 Personen zählenden jüdischen Gemeinde, sondern kennzeichnen zudem die Beziehungen zwischen Jüden:innen und Nichtjüd:innen.

Seit über 20 Jahren befassen sich Historiker:innen mit der Geschichte des Antisemitismus und der Shoah im Großherzogtum Luxemburg. Sie brachten unliebsame Tatsachen ans Licht, u.a. die Beteiligung von Luxemburger:innen an Massenmorden an Jüd:innen. Daneben befassen sich zahlreiche zivilgesellschaftliche Akteure mit den Herausforderungen und angemessenen Formen des Gedenkens. Marc Schoentgen wird auf aktuelle Konflikte und Debatten in der Erinnerungspolitik in Luxemburg eingehen sowie die Wege der praktischen Erinnerungsarbeit nachzeichnen.

Marc Schoentgen, Historiker und Vorsitzender des Luxemburger Comité Auschwitz. Hat u.a. zu Antisemitismus und Shoah in Luxemburg geforscht. Promotion zur Geschichte der Arbeit in Luxemburg während der NS-Besatzung (1940-1945). Er hat mehr als 20 Jahre als Lehrer gearbeitet und ist seit 2016 Direktor des Zentrums für politische Bildung in Luxemburg. Zudem ist er in der Erinnerungs- und Vermittlungsarbeit tätig und befasst sich mit Fragen der Erinnerungskonflikte in Luxemburg.

Auf Grund beschränkter Teilnehmer*innenzahl live und online
Livestream: https://us02web.zoom.us/j/86540397293

Für eine Teilnahme vor Ort bitten wir um Anmeldung bis 2. Juni 2022, 12:00 Uhr unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Es gelten die 2G-Regeln (vollständig geimpft oder genesen) sowie die FFP2-Maskenpflicht. Bitte bringen Sie einen Lichtbildausweis mit.
Mit der Teilnahme an dieser Veranstaltung stimmen Sie der Veröffentlichung von Fotos, Video- und Audioaufzeichnungen zu, die im Rahmen der Veranstaltung entstehen.

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