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Veranstaltungen

 

 

Mit seinen wissenschaftlichen Veranstaltungen versucht das Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI) die neuesten Ergebnisse im Bereich der Holocaust-, Genozid- und Rassismusforschung einem breiteren ebenso wie einem ausgewiesenen Fachpublikum regelmäßig näher zu bringen. Die unterschiedlichen Formate dieser über einen engen Wissenschaftsbegriff hinausweisenden Veranstaltungen, die von in einem kleinen Rahmen gehaltenen gehaltenen Vorträgen, den Simon Wiesenthal Lectures über für ein Fachpublikum interessante Workshops bis zu großen internationalen Tagungen, den Simon Wiesenthal Conferences reichen, spiegeln das breite Tätigkeitsfeld des Instituts wider.

 

Präsentationen von ausgewählten Neuerscheinungen zu den einschlägigen Themen des Instituts, Interventionen im öffentlichen Raum, die Filmreihe VWI Visuals und die Fachkolloquien der Fellows runden die Palette der Veranstaltungen des Instituts weiter ab.

 

 

 

Veranstaltung
Webinar zum Internationalen Holocaust-Gedenktag
   

Mittwoch, 27. Jänner 2021, 17:00 - 19:00

Die Veranstaltung findet online statt:

 

https://zoom.us/j/93155265314?pwd=SUNRbWRDTjUrUW5FdmlhREZ5Wng0dz09

Das Webinar findet auf Zoom statt und wird ebenso live auf der Facebookseite von _erinnern.at_ übertragen: https://www.facebook.com/erinnern.at.

Falls Sie aufgrund begrenzter TeilnehmerInnenzahl nicht in das Webinar auf Zoom eintreten können sollten, können Sie das gesamte Webinar im Facebook-Livestream sehen und durch Kommentare unter dem Livestream ebenso Fragen an die ReferentInnen stellen.

Am 27. Januar 1945 wurde das KZ Auschwitz befreit. Zum Internationalen Holocaust-Gedenktag laden _erinnern.at_ und das Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI) zu einem Webinar über das Arbeits- und Vernichtungslager Auschwitz. Der zweite Teil des Webinars widmet sich der Prävention von Antisemitismus durch Bildung.

Das Webinar gliedert sich in zwei Teile: Der erste Teil, von 17:00 bis 18:15 Uhr, widmet sich der Geschichte des KZ Auschwitz. In Impulsvorträgen und einer anschließenden Podiumsdiskussion befasst sich das Webinar mit drei exemplarischen Aspekten des KZ Auschwitz:

Benjamin Wucher und Moritz Bender vom französischen Verein „Convoi77“ thematisieren die Deportation von Kindern und Jugendlichen nach Auschwitz. Ihr europäisches Projekt ist in 35 Ländern aktiv, es lädt Schulen zum Recherchieren von Opferbiographien ein. Einer dieser nach Auschwitz deportierten Jugendlichen war der Wiener Jude Paul Schaffer. Der im Sommer 2020 verstorbene Zeitzeuge erzählt seine Geschichte in einer Lern-App, _erinnern.at_ stellt seine Überlebensgeschichte vor. Die ins KZ Auschwitz deportierten Kinder und Jugendlichen waren mit nationalsozialistischen Tätern auf verschiedenen Ebenen konfrontiert – Polizisten brachten sie zu den Deportationszügen, Ärzte entschieden bei der Ankunft im KZ über Ausbeutung in der Zwangsarbeit oder unmittelbare Ermordung und SS-Männer folterten und mordeten in Auschwitz. René Bienert, Leiter des Archives im VWI, veranschaulicht mit Dokumenten die verschiedenen Ebenen von Täterschaft und stellt einige österreichische Auschwitz-Täter vor, die nach 1945 von Simon Wiesenthal vor Gericht gebracht wurden.

Der zweite Teil des Webinars, 18:15 bis 19:00 Uhr, widmet sich der Prävention von Antisemitismus durch Bildung und wird sich mit der Frage „Wie können wir heute Antisemitismus durch Bildung vorbeugen?“ befassen. Es werden neue Angebote von _erinnern.at_ vorgestellt.

Das Programm

Einführung | Begrüßungsbotschaft von Bildungsminister Heinz Faßmann
Teil 1 | Erinnern an das KZ Auschwitz | 17:00-18:15
Teil 2 | Prävention von Antisemitismus durch Bildung | 18:15-19:00

Das Webinar für Lehrpersonen und die interessierte Öffentlichkeit nähert sich in drei Impulsvorträgen dem Komplex Auschwitz:

1) Transport 77 Drancy-Auschwitz: Der Verein „Convoi77“ stellt sein Projekt vor. Schulen aus ganz Europa recherchieren Opferbiographien des 77. Deportationszug und letzten Transports von Frankreich nach Auschwitz.. Darunter sind 25 in Wien geborene Jüdinnen und Juden. Impulsvortrag von Benjamin Wucher und Moritz Bender vom Verein „Convoi77“.

2) Eine gescheiterte Flucht: Der Wiener Jude Paul Schaffer floh 1938 als Jugendlicher nach Frankreich, von Drancy aus wurde er nach Auschwitz deportiert und überlebte. Schaffers Geschichte ist Teil einer Lern-App von _erinnern.at_. Schaffer ist 2020 verstorben, er war vor allem in Frankreich ein engagierter und prominenter Zeitzeuge. Impulsvortrag von _erinnern.at_.

3) Simon Wiesenthal und österreichische TäterInnen in Auschwitz: Wiesenthal widmete sein Leben nach 1945 der Suche nach NS-VerbrecherInnen. Im Spiegel der so entstandenen und gesammelten Dokumente werden mögliche Zugänge und Perspektiven zum Thema Täterschaft und dessen Aufarbeitung skizziert. Impulsvortrag von René Bienert, Leiter des Archives im VWI.

An wen richtet sich das Webinar?

Das Webinar richtet sich an Lehrpersonen, außerschulische PädagogInnen, WissenschafterInnen sowie die interessierte Öffentlichkeit. Lehrpersonen erhalten einen Einblick in drei Möglichkeiten über das KZ Auschwitz zu unterrichten. Einen besonderen Schwerpunkt legt das Webinar auf das forschende Lernen: LehrerInnen erfahren, wie sie mit SchülerInnen im Sinne des forschenden Lernens über österreichische Opfer, aber auch über TäterInnen recherchieren können, wie sie Archive als Lernorte nutzen können oder wie die Lern-App „Fliehen vor dem Holocaust“ eingesetzt werden kann. Lehrpersonen und die interessierte Öffentlichkeit erhält auch einen Einblick in die Prävention von Antisemitismus durch Bildung und ist zur Diskussion eingeladen.

Eine Kooperation zwischen dem Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI) und
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Das Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI) wird gefördert von:

 

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