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Wiedereröffnung am 8. Februar

 

Ab 8. Februar 2021 können Archiv und Bibliothek nach Voranmeldung (telefonisch oder per E-Mail) wieder benutzt werden. Ein Besuch im Museum ist für maximal zwei Personen gleichzeitig wieder möglich. In allen Fällen gilt ein verpflichtendes Tragen einer FFP2-Maske und das Einhalten des Mindestabstands von zwei Metern.

Telefonisch ist das Institut Montag bis Freitag von 10-16 Uhr erreichbar: +43-1-890-15-14

Veranstaltungen

 

 

Mit seinen wissenschaftlichen Veranstaltungen versucht das Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI) die neuesten Ergebnisse im Bereich der Holocaust-, Genozid- und Rassismusforschung einem breiteren ebenso wie einem ausgewiesenen Fachpublikum regelmäßig näher zu bringen. Die unterschiedlichen Formate dieser über einen engen Wissenschaftsbegriff hinausweisenden Veranstaltungen, die von in einem kleinen Rahmen gehaltenen gehaltenen Vorträgen, den Simon Wiesenthal Lectures über für ein Fachpublikum interessante Workshops bis zu großen internationalen Tagungen, den Simon Wiesenthal Conferences reichen, spiegeln das breite Tätigkeitsfeld des Instituts wider.

 

Präsentationen von ausgewählten Neuerscheinungen zu den einschlägigen Themen des Instituts, Interventionen im öffentlichen Raum, die Filmreihe VWI Visuals und die Fachkolloquien der Fellows runden die Palette der Veranstaltungen des Instituts weiter ab.

 

 

 

Simon Wiesenthal Lecture
Mary Fulbrook: Doch noch nicht Geschichte. Generationen und die langfristigen Folgen der NS-Verfolgung
   

Donnerstag, 11. Juni 2015, 18:30 - 20:00

Dachfoyer des Haus-, Hof- und Staatsarchivs, Minoritenplatz 1, 1010 Wien

 

Lange drängten viele darauf, endlich einen ,Schlussstrich‘ unter die NS-Vergangenheit zu ziehen. In den 1980er-Jahren monierten so manche mit Ernst Nolte, die jüngste Geschichte sei „eine Vergangenheit, die nicht vergehen“ wolle. Heutzutage macht sich eine gegenläufige Stimmung breit. Man bedauert das nahende Ableben der Zeitzeugengeneration und fürchtet, dass – wenn einmal die Überlebenden nicht mehr da sein werden – das ,Dritte Reich‘ zu einem Kapitel der Geschichte würde, für das sich jüngere Generationen kaum oder gar nicht mehr interessieren.

Der Vortrag thematisiert die anhaltende Bedeutung der NS-Geschichte. Allein die Bedeutung der Shoah und der Naziverfolgung ist nicht ausschließlich an den Begriffen ‚kollektive Erinnerung’ oder ‚europäische Identität’ zu messen, sie hat viel mehr mit den langfristigen Auswirkungen auf nachfolgende Generationen zu tun. Und um dieser Bedeutung gerecht zu werden, bedarf es nicht nur des Mitleids mit den Opfern, sondern es müssen auch die Täterinnen und Täter genauer unter die Lupe genommen werden.

Mary Fulbrook, FBA, ist Professorin für Deutsche Geschichte, Direktorin des Europäischen Instituts, und Dekanin der Fakultät der Sozial- und Geschichtswissenschaften am University College London (UCL). Sie hat zahlreiche Veröffentlichungen zu Themen der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts vorgelegt, darunter mehrere Bücher zur DDR-Geschichte und zur Geschichte und Nachgeschichte des Nationalsozialismus: A Small Town near Auschwitz: Ordinary Nazis and the Holocaust, und Dissonant Lives: Generations and Violence through the German Dictatorships. Derzeit schreibt sie ein einer Monografie mit dem Titel Living with a Nazi Past.

150525 Einladung Lecture 41 Fulbrook WEB

 

 

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