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EHRI-3

 

Ziel der ersten beiden Zyklen (2010–2019) des Projekts European Holocaust Research Infrastructure (EHRI) war es, neue, transnationale Holocaustforschungen zu ermöglichen, indem die bestehende Verstreuung und Fragmentierung von Archivquellen und Fachwissen überwunden und die Anwendung transnationaler Methoden erleichtert wird. Im Februar 2020 wurde eine weitere Verlängerung des Projekts gewährt.

 

Das allgemeine Ziel von EHRI-3 folgt der Linie von EHRI-1/2 und beabsichtigt, die Integration und Öffnung bestehender Holocaust-Archive und -Sammlungen voranzutreiben, mittels

  • einer Verbesserung der digitalen Infrastruktur und Dienste von EHRI;
  • der Vernetzung neuer Forschungs- und Archivgemeinschaften;
  • einer Erweiterung der Zugangsprogramme und Benutzerbasen von EHRI;
  • von Arbeiten im Bereich von einer besseren Lokalisierung von Beständen und der
  • Entwicklung transnationaler thematischer Ebenen, was die Inhalte der gesammelten Daten betrifft.

 

Das VWI wird in vier Work Packages aktiv sein und in diesem Zusammenhang an einer wesentlichen Weiterentwicklung des EHRI-Online-Portals arbeiten, insbesondere am EHRI-Dokument-Blog, an einem Dashboard, das die Rückverfolgung transnationaler Akteure und grenzüberschreitender integrierter Prozesse ermöglichen wird. Der Aufbau einer regionalen Datenschnittstelle ist eine weitere Aufgaben des VWI in EHRI-3. Wieder wird das VWI am Workpackage Transnational Access teilnehmen und EHRI-Fellows begrüßen und betreuen können. Zu Ehren der ersten EHRI-Projektleiterin wurde das Fellowship-Programm nach Conny Kristel benannt.

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Das Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI) wird gefördert von:

 

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