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VWI invites/goes to...

 

Cycle of VWI Fellows’ Colloquia

 

The VWI fellows present their intermediary research results in the context of colloquia which are announced to a small audience and are open to a public audience with an academic and topical interest. The lectures are complemented by a response or commentary by an expert in the given field and are discussed with the other fellows.

 

Due to the previous lack of an appropriate space, the colloquia were held at other Viennese research and cultural institutions with a topical or regional connection to the given subject. From this circumstance was born the “VWI goes to …” format.

 

With the move to a new institute building at Rabensteig 3, the spatial circumstances have changed, so that the VWI is now happily able to invite other research and cultural institutions. Therefore, the VWI is now conducting its colloquia both externally and within its own building, in the framework of continued co-operation with other institutions.

 

The new cycle of fellows’ colloquia “VWI invites/goes to …” is not only able to reach a broader circle of interested persons, but moreover integrates the VWI further into the Viennese scholarly establishment, perhaps even crossing borders into the greater regional research landscape.

 

 

VWI invites/goes to...
Maximilian Becker: Survivors and Resistants: Europäische Netzwerke der KZ-Überlebenden und ehemaligen Widerstandskämpfer nach 1945
   

Wednesday, 26. November 2014, 16:30 - 18:00

Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes Wipplingerstrasse 6-8, Ausstellungsraum 1010 Wien

 

VWI goes to the Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes
 
niemals vergessenDie Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg nimmt einen zentralen Platz im kollektiven Gedächtnis der meisten europäischen Nationen ein, wobei das Gedenken an die Opfer bestimmend ist. Doch wie erinnerten die ehemaligen Verfolgten selbst an ihre Erfahrungen im Konzentrationslager und welche Rolle spielten sie bei der Bewältigung von Besatzung, Massenverbrechen und Zweitem Weltkrieg in transnationaler Perspektive? Unmittelbar nach der Befreiung entstanden überall in Europa mit Ausnahme der UdSSR Verbände der Überlebenden und ehemaligen Widerstandskämpfer, wobei sich bald internationale Vereinigungen bildeten. Die bedeutendste dieser Vereinigungen ist die „Internationale Föderation der Widerstandskämpfer“ (FIR), die Mitgliedsverbände über den Eisernen Vorhang hinweg miteinander verband.
Im Vortrag soll das Konzept eines neuen Forschungsprojektes vorgestellt werden, dass die Rolle der transnationalen Verfolgtenverbände bei der Aufarbeitung von Nationalsozialismus, Besatzung und Kollaboration am Beispiel der FIR untersucht.
 
Kommentar: Brigitte Bailer

Maximilian Becker, Research Fellow am VWI, Historiker, Studium in München. 2012 mit einer Arbeit über die deutsche Justiz im besetzten Polen während des Zweiten Weltkrieges promoviert. Seine letzte Veröffentlichung: Mitstreiter im Volkstumskampf. Deutsche Justiz in den eingegliederten Ostgebieten 1939-1945 (Quellen und Darstellungen zur Zeitgeschichte, Bd. 101), München 2014 (ausgezeichnet mit dem Richard-Schmid-Preis des Forums Justizgeschichte).
 
Hon.-Prof. Univ.-Doz. Dr. Brigitte Bailer absolvierte von 1970 bis 1974 ein Studium der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften und von 1990 bis 1992 ein Doktoratsstudium in Geschichte an der Universität Wien. 1992 wurde sie mit dem Käthe Leichter-Preis ausgezeichnet. 2003 habilitierte sie an der Universität Wien, wo sie seit 2010 als Honorarprofessorin für Zeitgeschichte tätig ist. Sie war zwischen 2004 und 2014 wissenschaftliche Leiterin des DÖW.

In Zusammenarbeit mit:

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Hier finden Sie die Einladung als PDF.

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