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News – Events – Calls

11. December 2025 12:00 - 16. January 2026 23:59
FellowshipsCfP Fellowships 2026/27
Fellowships 2026/27 at the Vienna Wiesenthal Institute for Holocaust Studies (VWI) (German version below) The Vienna Wiesenthal Institute for Holocaust Studies (VWI) invites applications for its fellowships for the academic year 2026/27. The VWI is an academic institution dedicated...Weiterlesen...
14. December 2025 20:00
rÆson_anzenListening as Witnessing: Dori Laub and the Creation of the Fortunoff Archive
The Ghetto Fighters’ House Invites You to the Talking Memory Series: Conversations that Endure: In the Footsteps of Henry Greenspan and Dori Laub The second program in the series will honor the legacy of Dori Laub, a pioneering psychoanalyst, Holocaust survivor, and co-founder of the...Weiterlesen...

ORF-Dokumentation beleuchtet Lebensgeschichten von „Besatzungskindern“ – Experte vom VWI beteiligt

 

d211025 0238Am Dienstag, den 21. Oktober 2025, wurde im ORF-Landesstudio Salzburg die Dokumentation „Er war weg und ich war da – die Kinder US-amerikanischer Besatzungssoldaten“ von ORF-Redakteurin Gabi Kerschbaumer präsentiert. Im Mittelpunkt stehen die Lebensgeschichten von vier Kindern US-amerikanischer Besatzungssoldaten und Salzburger Frauen sowie ihre Suche nach Identität und Herkunft.

 

Philipp Rohrbach, Public-History-Koordinator und wissenschaftlicher Mitarbeiter des VWI, ist einer der Expert:innen, die für die Dokumentation interviewt wurden.

 

Die Sendung wird am 26. Oktober 2025 um 17:30 Uhr auf ORF 2 ausgestrahlt.

 

https://tv.orf.at/program/orf2/erwarwegun100.html 

https://salzburg.orf.at/studio/stories/3326675/ 

Anton Pelinka (1941–2025)

 

Pelinka Vienna June 2006 019 klDas Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI) trauert um den Politologen Anton Pelinka, der am 3. Oktober 2025 im Alter von 83 Jahren nach schwerer Krankheit verstorben ist.

 

Als Gründungsmitglied und erster Vorstandsvorsitzender des VWI trug Anton Pelinka entscheidend dazu bei, dass das Archiv Simon Wiesenthals und sein Vermächtnis eine würdige wissenschaftliche Verankerung in Wien erhielten. In seinem programmatischen Vortrag vom Jänner 2006 formulierte er die Grundidee des Instituts, das sich der Erforschung, Dokumentation und Vermittlung von allen Fragen rund um Antisemitismus, Rassismus, Nationalismus und Holocaust, einschließlich dessen Vorgeschichte und Folgen, widmet und einen interdisziplinären und komparativen Ansatz verfolgt.

 

Pelinka war einer der bedeutendsten Politikwissenschaftler der österreichischen Nachkriegszeit. Zeit seines Lebens setzte er sich mit Österreichs NS-Vergangenheit, Antisemitismus und Rechtsextremismus auseinander. Seine wissenschaftliche Beschäftigung mit Demokratietheorien und sein gesellschaftspolitisches Engagement waren untrennbar miteinander verbunden.

 

 

Noch in der Aufbauphase 2009 verließ Pelinka das VWI nach einer Meinungsverschiedenheit, setzte sich aber weiterhin mit den Themen des Instituts auseinander. 2020 nahm er an der Intervention „Ich bin einer der 500 von 150.000“. Simon Wiesenthal im Interview teil. Sein Tod ist ein großer Verlust für die Holocaust- und Zeitgeschichtsforschung sowie für die Politikwissenschaft in Österreich und international.

 

Foto: Anton Pelinka bei der Pressekonferenz zur Gründung des VWI, 2006

Österreichische Gedenkstätten über Polizeieinsatz in Museum Peršmanhof irritiert

 

Präzedenzloser Polizeieinsatz an einer NS-Gedenkstätte wirft Fragen auf. Eine gemeinsame Erklärung von DÖW, KZ-Gedenkstätte Mauthausen und Mauthausen Komitee Österreich.

 

Folgende Erklärung von Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes, KZ-Gedenkstätte Mauthausen und Mauthausen Komitee Österreich wird unterstützt von KZ-Verband (Bundesverband), Mauthausen Komitee Kärnten/Koroška & Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI).


Das Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW), die KZ-Gedenkstätte Mauthausen (MM) und das Mauthausen Komitee Österreich (MKÖ) betreuen Gedenkstätten nationalsozialistischer Massenverbrechen und führen an Gedenkorten Vermittlungsformate durch. Vor diesem Hintergrund haben sie die Nachrichten von einem Polizeieinsatz an der Gedenkstätte Peršmanhof mit großer Besorgnis verfolgt und halten diesen aus vielen Gründen für nicht angemessen. Zuallererst gilt aber dem Team des Museums Peršmanhof die volle Solidarität von DÖW, MKÖ und MM. Die Kolleg*innen leisten seit Jahrzehnten großartige und wichtige Aufklärungsarbeiten zu den nationalsozialistischen Verbrechen am Peršmanhof. Die Gedenkstätte kann heute auf jahre- und jahrzehntelange Erfahrungen im Bereich der Erinnerungsarbeit und historisch-politischen Bildung zurückblicken. Ausstellung, internationale Gedenkfeiern, Besuche von Schüler*innen werden auf hohem Niveau und oftmals gegen revisionistische Widerstände durchgeführt und professionell begleitet. Das Camp des Klubs slowenischer Student*innen in Wien wurde heuer zum zweiten Mal in Abstimmung mit den Betreiber*innen des Museums am Peršmanhof ausgerichtet und erst im April mit dem Ernst-Kirchweger-Preis für antifaschistische Jugendbildungsarbeit des KZ-Verbands ausgezeichnet.

 

Ein derartig massiver Polizeieinsatz aus offenbar geringem Anlass an einer NS-Gedenkstätte ist ein präzendezloser Vorgang. Der Umfang – kolportiert wurde der Einsatz von 30 Beamt*innen und eines Polizeihubschraubers – lässt Zweifel darüber aufkommen, ob der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit beachtet wurde. Diese Zweifel werden durch die kolportierten Begründungen (Verstöße gegen das Naturschutz- und Campinggesetz sowie ein sittenwidriger Umgang mit der Gedenkstätte) nicht kleiner. Daher fordern DÖW, MKÖ und MM eine lückenlose Aufklärung des Vorgehens.

 

„Wir arbeiten in vielen Bereichen in guter Abstimmung mit dem BMI und der Exekutive zusammen“, sagt Barbara Glück, Direktorin der KZ-Gedenkstätte Mauthausen. „Für uns ist es zentral, auch weiterhin auf einer derartigen Vertrauensbasis zusammenarbeiten zu können. In diesem Fall bin ich über das kolportierte Vorgehen der Polizei jedoch zutiefst irritiert.“ Andreas Kranebitter, Wissenschaftlicher Leiter des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes, sagt: „Gedenkstätten sind hochsensible Orte. Um unseren Vermittlungsansprüchen gerecht zu werden, müssen wir dort in Ruhe arbeiten können, unsere Besucher*innen müssen sich sicher fühlen. Polizeieinsätze haben an Gedenkstätten nichts verloren, außer es geht um den Schutz der Einrichtung und ihrer Besucher*innen.“ Will Mernyi, Vorsitzender des Mauthausen Komitee Österreich, sagt: „Österreich hat an diesem Wochenende ein trauriges Bild abgegeben: Am Samstag sind die Identitären und ihre Neonazi-Freunde durch die Wiener Innenstadt gezogen, am Sonntag wurde ein antifaschistischer Gedenkort durch die Polizei gestört. Solche Aktionen untergraben unsere jahrelangen Bemühungen eines würdigen Aufklärens und Gedenkens.“

New Publication: Conference Volume "Ethnicizing Europe. Hate and Violence After Versailles"

 

Edited by: Éva Kovács (VWI), Raul Cârstocea (Maynooth University) and Gábor Egry (Institute of Political History in Budapest)
Purdue University Press

 

Cover finalEthnicizing Europe. Hate and Violence After Versailles focuses on the dynamics of interethnic violence in Europe between the two world wars. The new international system that was enshrined by the Versailles peace treaties after World War I did not bring stability to East-Central Europe. Rather, it resulted in a host of conditions like self-determination, international oversight, revolutionary political ideas, and democratic processes, which eventually gave new meaning to already established conflicts, as well as igniting new conflicts in the region. This book opens with a discussion of the theoretical scholarship on ethnicity before proceeding to specific case studies investigating the different ways in which ethnicity was enacted and contested during a period of European transformation, focusing mostly on ethnically heterogeneous locales. Rather than concentrating on either political violence or ethnonationalism, this collection brings these two literatures together to show how ethnicization, the legal concepts of citizenship, and violence were intertwined in post-Versailles Europe, not only shaping the period between the wars, but also the Europe we know today. The book concludes with an afterword by Tara Zahra, which expands this perspective to the wider transatlantic region.

 

Contributors: Pauli Aro, Béla Bodó, Elisabeth Haid-Lener, Pavel Kladiwa, Zachary Mazur, Andrea Pokludová, Devlin M. Scofield, Zofia Trębacz,
Zsolt Vitári, Jagoda Wierzejska, Tara Zahra

 

Ethnicizing Europe is now available in print and open source.

 

Publication of this title is made possible with support from the Vienna Wiesenthal Institute for Holocaust Studies (VWI).

Das VWI trauert um Edith Raim

 

Edith Raim verstarb am 1. Juli 2025 nach schwerer Krankheit. Sie war eine großartige Wissenschaftlerin und ein großartiger Mensch. Ihre Expertise für die Geschichte des Nationalsozialismus präsentierte sie immer auf bescheidene und selbstbewusste Weise.

 

Im Jahr 2016 kam sie als Senior Fellow an das VWI, auch nach ihrem Fellowship hielt sie Kontakt mit dem Institut, kommentierte die Projekte jüngerer Kolleg:innen, und initiierte 2017 auch einen Workshop am VWI. Der 2018 in S:I.M.O.N. erschienene Beitrag Die justizielle Ahndung von NS-Verbrechen im anderen Deutschland bietet einen Einblick in ihre ausgewiesene Expertise und sorgfältige Arbeitsweise und ist nach wie vor ein sehr wichtiger Beitrag zu diesem Thema

 

Wann immer sie in Wien war, besuchte sie das VWI. Sie veröffentliche zahlreiche Bücher, kuratierte Ausstellungen und initiierte Forschungsprojekte. Im Jahr 2024 leitete Edith Raim das Public History Projekt Nazi Crimes Atlas – Digitaler Atlas NS-Verbrechen. Der NaziCrimesAtlas wurde als kostenfreie App am 8. Mai 2025 veröffentlicht.

 

Edith Raims allzu früher Tod ist ein großer Verlust für die Holocaustforschung und die Wissenschaft an sich – wir alle hätten noch viel von ihr zu lernen können.

Antiziganism and Ambivalence in Europe (1850-1950)

 

The DFG research group “Antiziganism and Ambivalence in Europe (1850-1950)“ at Europa-Universität Flensburg explores the intertwined history of representations of other and self-articulations that contributed to the inclusion and emancipation as well as the exclusion and elimination of Sinti and Roma in Europe between 1850 and 1950. The VWI is supporting sub-project 6 (TP 6), “Transformations of the police antiziganist discourse: From the ‘racial’ paradigm to genocidal practice (1850-1950)”, which is based at the Antiziganism Research Center at Heidelberg University. Other partners include the Documentation and Cultural Center of German Sinti and Roma, the Fritz Bauer Institute, the Central European University (Department of History, Department of Gender Studies), and the German Historical Institute Washington DC.

 

The Advisory Board of the research group includes Mirjam Karoly (VWI) and Maria Bogdan (European Roma Institute for Arts and Culture, Fortunoff Video Archive for Holocaust Testimonies/VWI).

Ausstellungshinweis: ZUSAMMEN - Flucht und Alltag in Traiskirchen

 

P4241976Die Sonderausstellung „ZUSAMMEN - Flucht und Alltag in Traiskirchen“ im Museum Traiskirchen, kuratiert von den Historikern Niko Wahl und Philipp Rohrbach (VWI), gibt anhand von historischen Fotos und Dokumenten einen Überblick über die wechselvolle Geschichte der Bundesbetreuungseinrichtung Traiskirchen – von der Kadettenschule bis heute. Ihr Hauptaspekt widmet sich persönlichen Erinnerungen an die verschiedenen Nutzungsphasen, wobei die Perspektiven der Geflüchteten und Stadtbewohner:innen im Fokus stehen.

 

Das historische Gebäude besteht seit Beginn des 20. Jahrhunderts und diente als k.u.k. Artilleriekadettenschule, Bundeserziehungsanstalt, ab 1939 als Nationalpolitische Erziehungsanstalt sowie Kaserne der Roten Armee, bis es 1956 zum sogenannten „Flüchtlingslager“ wurde, der heutigen Bundesbetreuungseinrichtung Traiskirchen, in deren Areal auch die Erstaufnahmestelle Ost situiert ist.

 

Ende April wurde die partizipative Ausstellung mit großem Medienecho und im Beisein von Zeitzeug:innen, Vertreter:innen von NGOs als auch Gemeindevertreter:innen und Interessierten feierlich eröffnet. Die Eröffnung erfolgte durch Bürgermeisterin Sabrina Divoky in Anwesenheit von Vizekanzler Andreas Babler und Kulturstadtrat Robert Eichinger.

 

Die Sonderausstellung ist noch bis 24. Dezember 2025 zu den Öffnungszeiten des Museum Traiskirchen in der Alten Schlosserei zu sehen.

 

Informationen zur Ausstellung
Informationen zu Überblicksführungen

 

Foto: © Hans Stockinger

Schließtage der VWI-Bibliothek – Closing days of the VWI Library

 

Die Bibliothek ist von 1. bis 5. April 2024 geschlossen.

 

The library will be closed from 1 to 5 April 2024.

Langsam ohne zu zögern/Samuel Machto und Elise Hofner

Eine Kooperation des Theater Nestroyhof Hamakom mit Die Wiener Melange

 

HamakomEric und Margot sind beide Anfang 20. Sie lernen sich in einem Zug kennen, der sie 1945 nach Paris zurückbringt. Ein Zug in eine ungewisse Zukunft. Die beiden kehren als Waisen zurück, ihre Familien haben sie zurückgelassen. In Auschwitz.

 

Langsam ohne zu zögern (Orig. Dialogue de survie) von Elise Hofner und Samuel Machto ist ein Theaterstück mit Tanz und Musik, das nach seiner Uraufführung 2019 in der Schweiz im Théâtre de l'Oriental in Vevey und seiner Aufführung 2022 im Theater Nestroyhof Hamakom in Originalsprache nun in einer überarbeiteten Fassung 2025 zu seiner deutschsprachigen Erstaufführung kommt.

 

Eine Erzählerin führt das Publikum durch Erics und Margots Geschichte. Die beiden Holocaustüberlebenden versuchen gemeinsam in einer Pariser Wohnung das Trauma der Deportation hinter sich zu lassen und zurück ins Leben zu finden. Dabei erleben sie Höhen und Tiefen, teilen gemeinsam Momente der Freude und der Trauer und diskutieren über ihre persönliche Auffassung der jüdischen Identität. Mit dieser Geschichte als Hintergrund setzt sich das Stück mit den Thematiken der Resilienz im Allgemeinen und dem Holocaust und seiner geschichtlichen Aufarbeitung im Speziellen auseinander.

 

Premiere: 4. März 2024, 20.00 Uhr
Weitere Spieltermine: 6., 7., 8., 11. und 12. März 2025, jeweils 20.00 Uhr

Die Vorstellungen am 8. und 11. März werden mit englischen Übertiteln gezeigt.

Mehr Informationen finden Sie hier.

 

Rahmenprogramm

 

Walk of Fame - Die Gleichzeitigkeit von Erfolg und Verfolgung

Von 2. Februar bis 6. April 2025 ist im Foyer des Theater Nestroyhof Hamakom die Ausstellung Walk of Fame, eine Kooperation mit den Kuratorinnen Birgit Peter und Theresa Eckstein und mit freundlicher Unterstützung des VWI und der Schweizerischen Botschaft, zu Gast. Zu sehen sind lebensgroße Pop-up-Figuren heute kaum noch bekannter oder völlig in Vergessenheit geratener Akteur:innen des Wiener Theaterlebens zwischen 1900 und 1938, das u.a. im 2. Bezirk florierte. Die Eröffnung der Ausstellung findet am 2. Februar 2025 um 11 Uhr statt.

Weitere Informationen: https://www.hamakom.at/walkoffame

Martin Pollack (1944–2025)

 

Martin PollackThe VWI team mourns the death of the Austrian writer and historian Martin Pollack, who died on January 17, 2025. Tireless in his fight for enlightenment and against forgetting, he dealt with the crimes and crime scenes of National Socialism and Stalinism throughout his whole life. His probably most famous book, “Der Tote im Bunker” [The Dead Man in the Bunker] (2004) [English: 2006], dealt with his father Gerhard Bast, who had headed the Linz Gestapo and commanded several Einsatzkommandos that carried out mass murders of Jews in the occupied East. Pollack’s unsparing reckoning with Austria's Nazi past, right down to the abysses of his own family, made him a kindred spirit to Wiesenthal, for whom he felt great admiration. He has repeatedly enriched the events of the VWI with his wit and received - among many honors and awards - the prestigious Theodor Kramer Prize for Writing in Resistance and Exile in 2019. In Martin Pollack, the Austrian public has lost a sovereign thinker, an unwavering explorer of the past and a free man - at a time when such people are needed more urgently than ever.

 

Martin Pollack bei der Buchpräsentation zu Susanne Heim/Klaus-Peter Friedrich "Polen: Generalgouvernement. August 1941–1945" 2014
Martin Pollack bei der Buchpräsentation zu Zoltán Halasi: "Der Weg zum leeren Himmel" 2015
Laudatio auf Martin Pollack zum Theodor Kramer Preis für Schreiben im Widerstand und im Exil von Béla Rásky, ehemaliger Geschäftsführer des VWI (S.20-22)

 

Photo: © VWI

Mirjam Karoly zur Vorsitzenden des Committee on the Genocide of the Roma 2026 bestimmt

 

Austrian Delegation Launch of the Recc Genocide of the Roma Seit 2017 ist Mirjam Karoly (VWI) Mitglied der österreichischen Delegation der Internationalen Holocaust Remembrance Alliance (IHRA) und Expertin des Committee on the Genocide of the Roma. Seit vergangenem Jahr wird sie vom VWI in die Delegation entsandt. Dieses interdisziplinäre Komitee entwickelt Ressourcen um Bildung, Erinnerung und Forschung zum Genozid an den Rom:nja zu fördern – zuletzt wurden die IHRA-Empfehlungen zum Lehren und Lernen über die Verfolgung und den Völkermord an den Roma und Sinti während der NS-Zeit veröffentlicht. An einer Übersetzung ins Deutsche wird gearbeitet. 2026 wird Karoly den Vorsitz des Komitees übernehmen.

Das Interview „Teaching and Learning about the Genocide of the Roma – a step towards cultivating authentic empathy for Roma lives“ mit Mirjam Karoly zum Nachlesen.

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SIMON-03-2025

 

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