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Latest Events and Calls

17. October 2019 08:00 - 12. January 2020 23:59
FellowshipsCall for Fellowships 2020/21
Fellowships 2020/2021 at the Vienna Wiesenthal Institute for Holocaust Studies (VWI) The Vienna Wiesenthal Institute for Holocaust Studies (VWI) invites applications for its fellowships for the academic year 2020/2021. The VWI is an academic institution dedicated to the re...Weiterlesen...
17. October 2019 08:00 - 13. December 2019 23:59
CfP - Simon Wiesenthal ConferenceCall for Papers, Simon Wiesenthal Conference 2020: Ethnicising Europe. Hate and Violence in Post-Versailles Europe
Keynote Address: Tara Zahra (The University of Chicago) The collapse of the Central, Eastern and South Eastern European empires and the ensuing peace treaties following the First World War produced more than just new borders and new nation states. It also marked a new world order bas...Weiterlesen...
22. October 2019 18:30
ProjektpräsentationenNeueste Forschungsergebnisse zur Vernichtungsstätte Malyj Trostenez. Ein Podiumsgespräch
Malyj Trostenez, ein Vorort der weißrussischen Hauptstadt Minsk, fand jahrzehntelang im Westen kaum Beachtung, obwohl sich hier eine der größten Vernichtungsstätten in den von der Wehrmacht besetzten Teilen der Sowjetunion befand. Neben belarussischen, deutschen und tschechischen Jüdi...Weiterlesen...
23. October 2019 18:00
VWI invites/goes to...György Majtényi: Transnational Memory of the Roma Holocaust/Porajmos
VWI goes to the Romano Centro Roma history can be illustrated either in the context of the history of a given country or – breaking somewhat from national histories – in the context of a unified Roma history. This latter approach might be called the ‘transnational’ depiction of Roma ...Weiterlesen...
24. October 2019 18:30
BuchpräsentationBrigitte Bailer / Juliane Wetzel (Hg.), Mass Murder of People with Disabilities and the Holocaust, Berlin 2019.
Die ersten Opfer des nationalsozialistischen Massenmords in Deutschland und im besetzten Österreich waren Menschen mit Behinderungen: eine Mordaktion, die bis heute unter dem eu-phemistischen Begriff der Euthanasie bekannt ist. Diese Menschen wurden aus ökonomischen und rassistische...Weiterlesen...
25. October 2019 16:00
ProjektpräsentationenGlobalised Remembrance? Conflicting Memories in the Era of Claims for Moral Universal
With Aleida Assmann, Omer Bartov, Zuzanna Dziuban, Carol Gluck and Rachel IbreckChair and introduction to the project: Ljiljana Radonić Panel Discussion and Kick-Off Event of the Project Globalized Memorial Museums. Exhibiting Atrocities in the Era of Claims for Moral Universals...Weiterlesen...

Miloslav Szabó
Research Fellow (10/2013 – 08/2014)


Der Antisemitismus in der Slowakei in den 1920er- und 1930er-Jahren

  

SZABODas Forschungsprojekt beschäftigt sich zum ersten Mal systematisch mit der Geschichte des Antisemitismus in der Slowakei zur Zeit der Ersten Tschechoslowakischen Republik. Es soll zeigen, dass hier der Antisemitismus bis 1938 zwar keine institutionalisierte Gestalt annahm, als semantisches Konstrukt und Gegenstand der politischen und sozialen Praxis aber dennoch eine beträchtliche Wirkungskraft ausüben konnte. Es geht nicht zuletzt um die Klärung des Problems, inwiefern die antisemitische Radikalisierung im Herbst 1938 auf außen- oder innenpolitische Faktoren zurückzuführen ist. Darüber hinaus sollen die Kontinuitäten zwischen dem Antisemitismus vor und nach 1938 herausgearbeitet werden. Das Forschungsprojekt will zur Erklärung des Holocaust in der Slowakei – das heißt der planmäßigen Entrechtung der jüdischen Bevölkerung, des Raubs von jüdischem Eigentum und der Auslieferung eines großen Teils der jüdischen Bürger an NS-Deutschland – beitragen, indem es zeigt, inwiefern die propagandistische Beschwörung der „Judenfrage" durch das autoritäre Regime bzw. die Suche nach ihrer „Lösung" die slowakische Politik bereits in den 1920er und 1930er Jahren geprägt hat.

 

Miloslav Szabó, Historiker, Doktorat an der Karls-Universität in Prag mit einer Arbeit über Alfred Rosenberg (2004). Seit 2007 beschäftigt er sich mit der Geschichte des slowakischen Antisemitismus im Rahmen des Forschungskollegs „Antisemitismus in Europa, 1879-1914" am Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität in Berlin, Stipendiat der Gerda Henkel Stiftung und der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Seit 2011 Mitarbeiter am Forschungsprojekt am Jüdischen Museum in Prag.

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