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News – Events – Calls

25. January 2022 08:00 - 01. March 2022 23:59
CfPsRecording Romani Voices, Documenting Romani Lives Workshop on June 13-14, 2022 at Central European University, Vienna
Organized by Fortunoff Video Archive for Holocaust Testimonies, Yale University (FVAHT)Romani Studies Program and Nationalism Studies Program, Central European University (CEU)Vienna Wiesenthal Institute for Holocaust Studies (VWI) Application Deadline: March 1, 2022 Testimonies, o...Weiterlesen...
25. January 2022 08:00 - 10. February 2022 23:59
ChancenStellenausschreibung für eine:n Expert:in für Öffentlichkeitsarbeit, Presse und Publikation
Das Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI) sucht zum sofortigen Eintritt eine:n Expert:in für Öffentlichkeitsarbeit, Presse und Publikation Stellenantritt ab sofort, Vollzeit, befristet auf ein Jahr mit Option auf Entfristung; Bewerbungsfrist: 10. Februar 2022 Das ...Weiterlesen...
27. January 2022 15:00
VWI invites/goes to...Ari Joskowicz: Getrennte Erfahrung, geteilte Erinnerung: Eine Beziehungsgeschichte von Jüdinnen/Juden und Romnija/Roma von der NS-Zeit bis heute
VWI goes to hdgö Vor den 1930er Jahren hatten Jüdinnen/Juden und Romnija/Roma fast überall in Europa wenig enge Kontakte. Dennoch fanden sie sich als Opfer von NS-Vernichtungspolitiken nebeneinander, wurden Zeug*innen der Verfolgung und Ermordung der jeweils anderen Gruppe und hatten...Weiterlesen...
02. February 2022 15:00
VWI invites/goes to...Timo Aava: Jewish Cultural Autonomy in Interwar Estonia and the Life Trajectories of Jewish Autonomy Activists After its Dissolution
VWI invites the Department of History, University of Sheffield The principal aim of the presentation is to trace Jewish cultural autonomy in interwar Estonia. The Law on Cultural Autonomy for National Minorities (1925) enabled minorities to establish their self-governments to indepen...Weiterlesen...

Miloslav Szabó
Research Fellow (10/2013 – 08/2014)


Der Antisemitismus in der Slowakei in den 1920er- und 1930er-Jahren

  

SZABODas Forschungsprojekt beschäftigt sich zum ersten Mal systematisch mit der Geschichte des Antisemitismus in der Slowakei zur Zeit der Ersten Tschechoslowakischen Republik. Es soll zeigen, dass hier der Antisemitismus bis 1938 zwar keine institutionalisierte Gestalt annahm, als semantisches Konstrukt und Gegenstand der politischen und sozialen Praxis aber dennoch eine beträchtliche Wirkungskraft ausüben konnte. Es geht nicht zuletzt um die Klärung des Problems, inwiefern die antisemitische Radikalisierung im Herbst 1938 auf außen- oder innenpolitische Faktoren zurückzuführen ist. Darüber hinaus sollen die Kontinuitäten zwischen dem Antisemitismus vor und nach 1938 herausgearbeitet werden. Das Forschungsprojekt will zur Erklärung des Holocaust in der Slowakei – das heißt der planmäßigen Entrechtung der jüdischen Bevölkerung, des Raubs von jüdischem Eigentum und der Auslieferung eines großen Teils der jüdischen Bürger an NS-Deutschland – beitragen, indem es zeigt, inwiefern die propagandistische Beschwörung der „Judenfrage" durch das autoritäre Regime bzw. die Suche nach ihrer „Lösung" die slowakische Politik bereits in den 1920er und 1930er Jahren geprägt hat.

 

Miloslav Szabó, Historiker, Doktorat an der Karls-Universität in Prag mit einer Arbeit über Alfred Rosenberg (2004). Seit 2007 beschäftigt er sich mit der Geschichte des slowakischen Antisemitismus im Rahmen des Forschungskollegs „Antisemitismus in Europa, 1879-1914" am Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität in Berlin, Stipendiat der Gerda Henkel Stiftung und der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Seit 2011 Mitarbeiter am Forschungsprojekt am Jüdischen Museum in Prag.

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