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News – Veranstaltungen – Calls

11. Mai 2021 08:00 - 31. August 2021 23:59
Ausschreibung DirektionDas Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI) sucht zum Eintrittstermin 01.06.2022 eine/n Direktor/in.
Das von der Republik Österreich und der Stadt Wien geförderte VWI ist dem Vermächtnis von Simon Wiesenthal gegenüber verpflichtet und bewahrt sein Archiv. Es widmet sich der Erforschung, Dokumentation und Vermittlung von allen Fragen, die Antisemitismus, Nationalsozialismus, Rassi...Weiterlesen...
08. August 2021 15:30
VWI Visual„Toxi", Robert A. Stemmle, BRD 1952, 89 MINUTEN (dt. OF)
Filmvorführung und Publikationspräsentation Ingrid Bauer (Salzburg/Wien), Azziza B. Malanda (Köln) und Philipp Rohrbach (Wien) präsentieren die Ausgabe 1/2021 der Zeitschrift zeitgeschichte zum Thema: „Black GI Children in Post-World War II Europe“. Ausgangspunkt ist die Tragikkomö...Weiterlesen...

VWI-Projektmitarbeiterin auf Lehrerfortbildungsseminar in Budapest

 

Kinga Frojimovics wird am ersten Tag des vom EU-Programm Europe for Citizens geförderten Lehrerfortbildungsseminars des Budapester Holocaust Gedenkzentrums und Yahad in Unum zu den Massakern in Kamenets-Podolsk im August 1941 sprechen und diese in einen breiteren historischen Kontext stellen. Der zweite Tag des Symposiums wird sich schließlich am 1. Dezember 2018 der Frage der pädagogischen Vermittlung des The Holocaust by Bullets in the Occupied Soviet Territories widmen.

Éva Kovács beim Symposium des Internationalen Wissenschaftsforums Heidelberg (IWH)

 

Am 15. und 16. November 2018 veranstaltet die Forschungsstelle Antiziganismus am Historischen Seminar, Universität Heidelberg das Symposium Visuelle Dimensionen des Antiziganismus. Das Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI) wird durch Forschungsleiterin Éva Kovács mit ihrem Vortrag „Der Deutsche hat den Vater meines Kindes verschleppt“. Das optische Unbewusste und die diskursiven Grenzen der Roma-Repräsentation vertreten sein. Auch Gerhard Baumgartner, Direktor des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes und stellvertretender Vorstandsvorsitzender des VWI wird einen Vortrag mit dem Titel Frühe Filmdokumente zur Geschichte österreichischer Roma und Sinti halten.

Kinga Frojimovics an EHRI-Konferenz in Prag

 

VWI-Projektmitarbeiterin Kinga Frojimovics wird am 12. und 13. November 2019 an dem gemeinsam vom Prager Masaryk-Institut und dem EHRI-Netzwerk veranstalteten Workshop Exploring Refugee Data. Hands-on Workshop on Refugees and Digital Humanities mit dem Vortrag Jewish Refugees in the Hospitals of the Jewish Community of Pest in 1938-1944 teilnehmen.

Fellow Benedetta Carnaghi spricht an der Università della Terza Età

 

Am Montag, 26. November 2018, wird Junior Fellow Benedetta Carnaghi an der Università della Terza Età in Oleggio, Italien sprechen. Ihre Präsentation trägt den Titel Diana e la Chatte: Donne spie contro la Resistenza in un mondo di uomini, 1927-1945 [Diana and la Chatte: Female Spies Subverting Resistance in a Man’s World, 1927–1945] und wird im Rahmen einer Vorlesungsreihe von diversen WissenschafterInnen aus allen Sparten für ein breites, interessiertes Publikum stattfinden.

Ausstellung: Kunst und Widerstand im Ghetto Theresienstadt

 

Die von Rosemarie Burgstaller kuratierte Ausstellung im Volkskundemuseum Das Herz so schwer wie Blei - Kunst und Widerstand im Ghetto Theresienstadt, bei der unter anderen VWI-Alumna Elisabeth Weber mitwirkte, wurde am 6. November 2018 eröffnet. Die Ausstellung wird bis 16. Dezember 2018 zu sehen sein.

The Austrian Heritage Archive bei internationaler Konferenz

 

VWI-Mitarbeiter Philipp Rohrbach wird im Rahmen der Konferenz Nach dem Anschluss – Remembering Austrua’s1938 das vom VWI mitgetragene Datenbank-Projekt The Austrian Heritage Archive vorstellen. Er wird des Weiteren, gemeinsam mit Prof. Albert Lichtblau von der Universität Salzburg, einen Workshop zu Oral History und zum Interview- und Dokumentationsprojekt Austrian Heritage Collection abhalten. Die vom Center for Austrian Studies at the Hebrew University und dem Leo Baeck Intitute Jerusalem organisierte Konferenz findet von 4. bis 6. November 2018 in Jerusalem statt.

Nachruf auf Helmut Köglberger

 

VWI-Mitarbeiter Philipp Rohrbach hat in der neuen Ausgabe der Zeitschrift Ballesterer (#136) einen Nachruf auf die österreichische Fußballlegende Helmut Köglberger verfasst. Köglberger war Sohn eines schwarzen US-amerikanischen Besatzungssoldaten und einer Österreicherin. Der Nachruf basiert auf einem Interview, das für die
von Philipp Rohrbach und Niko Wahl kuratierten und vom VWI mitgetragenen Ausstellung SchwarzÖsterreich. Die Kinder afroamerikanischer Besatzungssoldaten geführt wurde.

EHRI-Direktorin Conny Kristel (26. Februar 1955 – 6. Oktober 2018)

 

Mit Bestürzung erfahren wir, dass EHRI-Direktorin Conny Kristel am 6. Oktober 2018 verstorben ist. Mit ihr verliert des EU-Projekt European Holocaust Infrastructure eine treibende, unermüdlich arbeitende, mit Humor gesegnete Kraft. Für das VWI war sie ein wichtiger, immer helfend und beratend beistehender Kontakt zum Konsortium.

Ihr letztes Ziel war es, EHRI in das EU-Programm ESFRI - European Research Landscape Infrastructure - zu integrieren: Am 11. September wurde - gerade in Wien - bekanntgegeben, dass EHRI in dieses Programm als einziges geistes- und kulturwissenschaftliches Vorhaben aufgenommen wird. Es wird wohl unsere Aufgabe sein, diese Initiative nun im Geiste Connys zu einem Erfolg zu machen.

 

Namens des Wiener Wiesenthal Instituts für Holocaust-Studien (VWI) kondolierten Éva Kovács und Béla Rásky.

Interview mit akademischer Programmdirektorin Éva Kovács

 

Seitdem die ungarische Regierung im Sommer 2017 den politischen Druck auf die international anerkannte Central European University in Budapest erhöhte, ist der Versuch der politischen Vereinnahmung von Wissenschaft europaweit zum Thema geworden. Zuletzt wurde auch die ungarische Akademie der Wissenschaften zum Ziel offener Kritik der Regierung von Ministerpräsident Viktor Orbán. Wie brüchig ist die Freiheit von Lehre und Forschung, wenn diese als politische Gefahr wahrgenommen wird?

 

Über die aktuelle Entwicklungen in Sachen Einschränkung der akademischen Freiheit in Ungarn sprach Éva Kovács mit Gemma Pörzgen von der Online-Zeitschrift der Körber-Stiftung in München.

Vortrag von VWI-Mitarbeiter René Bienert in Bad Arolsen

 

René Bienert wird auf der internationalen Konferenz Tracing and Documenting Victims of Nazi Persecution: History of the International Tracing Service (ITS) in Context, 8. und 9. Oktober 2018, den Vortrag Überlebende(n) helfen: Simon Wiesenthal und die frühe Suche nach NS-Verbrechern halten.

Zwei weitere VWI-Fellows eingetroffen

 

Die Musikhistorikerin Beate Kutschke, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Universität Salzburg, hat per 1. Oktober 2018 ihre Forschungstätigkeit als Senior Fellow am VWI aufgenommen. Sie wird hier sechs Monate lang an ihrer Monographie Musik und Heldenkult in Österreich. Neue Perspektiven auf den Prozess der Vergangenheitsbewältigung arbeiten. Das VWI heißt gleichzeitig auch Junior Fellow Kathryn Brackney von der Universität Yale für die kommenden zehn Monate willkommen: Ihr Forschungsvorhaben Andere Welten. Eine alternative Geschichte der Holocausterfahrung wird untersuchen, wie ganz spezielle Raum- und Ortsmetaphern in Kunst und Literatur die großen Entwicklungsstränge einer internationalen Wahrnehmung des Genozids an den jüdischen Gemeinden Europas, der tiefgehenden Verschiebungen in der Erinnerung an diesen konkret reflektierten und künstlerisch umsetzen konnten. Ab November 2018 wird auch Junior Fellow Justyna Majewska in Wien eintreffen und an ihrem Thema Streiflichter der sozialen Veränderungen im Warschauer Ghetto, 1940 und 1942 bis Ende Mai 2019 am VWI arbeiten.

 

Das EU-Forschungskonsortium EHRI hat zudem zwei weitere Fellows für einen Kurzaufenthalt in Wien nominiert: László Csősz aus Ungarn sowie Florian Zabransky aus dem Vereinigten Königreich. Ausführlichere Informationen zu ihren Forschungsfeldern in Bälde unter Fellows Aktuell und im demnächst erscheinenden Newsletter VWI im Fokus.

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