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Aktuelle Veranstaltungen und Calls

24. April 2019 15:00
VWI invites/goes to...Kathryn Brackney: Beyond Bearing Witness. Art and Literature after the Holocaust, 1945-1963
VWI invites Institute for Contemporary Art at the Technical University Graz    In recent years, scholars have devoted increasing attention to memory of the Holocaust in the early postwar period before the Eichmann trial. This presentation highlights the cultural produc...Weiterlesen...
07. Mai 2019 18:00
VWI Visual»Bílá nemoc/Die Weiße Krankheit«,ČSR 1937, Regie: Hugo Haas, 106 Min., OmeU
Nach einem Theaterstück von Karel Čapek. Kommentiert von Michal Frankl (VWI), Mojmír Jeřábek (Tschechisches Zentrum Wien), Jana Starek (VWI) Der Antikriegsfilm von Regisseur Hugo Haas ist eine Adaptation des gleichnamigen Bühnenstückes von Karel Čapek, der den Kriegsausbruch vorau...Weiterlesen...
08. Mai 2019 15:00
VWI invites/goes to...Thomas Chopard: A Jewish Family from Poland to America. Exploring Persecution Trajectories in Their Collective and Social Dimensions
VWI invites the Institute of Modern and Contemporary History at the Austrian Academy of Sciences Focussing on one specific family as an example, this presentation will mobilise every source available (produced by persecution, migration, administration, and relief) in order to combine...Weiterlesen...
08. Mai 2019 18:00
VWI Visual»Lang ist der Weg«, D 1947/48, Regie: Herbert B. Fredersdorf, Marek Goldstein, 78 Min., jid./pol.mdU
Kommentiert von René Bienert (VWI), Imme Klages (Johannes Gutenberg- Universität Mainz) und Juliane Wetzel (Zentrum für Antisemitismusforschung, TU Berlin) M. Goldstein und A. Weinstein kamen 1946 aus Polen nach München, wo sie die Produktionsgesellschaft „Jiddische Film Organisazie“...Weiterlesen...
09. Mai 2019 20:30
VWI Visual"Who Will Write Our History", USA 2018, Regie: Roberta Grossman, 95 Min., engl. OF
Kommentiert von Paweł Spiewak und Małgorzata Wosińska (Jüdisches Historisches Institut Warschau) Roberta Grossmans vielgelobter Dokumentarfilm erzählt die Geschichte der Entstehung jenes geheimen Archives im Warschauer Ghetto, das eine jüdische Widerstandsgruppe um den Historiker E...Weiterlesen...
22. Mai 2019 18:00
VWI invites/goes to...Ion Popa: Conversion and Identity. Experiences of Jews who Converted to Christianity Before and During the Holocaust
VWI goes to the Koordinierungsausschuss für christlich-jüdische Zusammenarbeit Research into the attitude of Churches towards Jews during the Holocaust, which has grown steadily in the last ten years, has shown the extent of Jews’ conversions as a way of avoiding persecution and deat...Weiterlesen...
28. Mai 2019 18:30
VWI invites/goes to...Michala Lônčíková: Antisemitic Propaganda During the Second World War. The Case of the Slovak State and the Independent State of Croatia
VWI invites/goes to the Slovak Institute in Vienna Propaganda played a significant role in creating and enforcing totalitarian regimes, especially in the war-time period, by shaping public opinion. Antisemitism was central to the ideology of the former Nazi satellites. This lecture w...Weiterlesen...

Band 4 der VWI-Studienreihe erschienen

 

Der Nachdruck von Otto Leichters Ein Staat stirbt. Österreich 1934-38 erzählt in 29 kurzen Kapiteln die Geschichte des Austrofaschismus 1933/34 bis 1938 und des ‚Anschluß‘ 1938. Obwohl es inzwischen zahlreiche Darstellungen der vier Jahre hauseigener, österreichischer Diktatur gibt, existieren wenige so klare und geraffte Beschreibungen wie diese: Perspektiven und Proponenten wechseln in raschem Tempo, der Beschreibung folgt die Analyse, der Anklage das Urteil. Bis heute ist das nur mehr schwer zugängliche Buch wohl eine der dichtesten, schärfsten und klarsten Beschreibungen des Finis Austriae 1938 geblieben. Auch eine Vorahnung des Holocaust schwingt schon mit.

 

Über die genaue Entstehungsgeschichte Otto Leichters unter dem Pseudonym Georg Wieser wahrscheinlich im Exil 1939 - nach dem ‚Anschluß‘ und noch vor der Zerschlagung der demokratischen Tschechoslowakei – entstandenen, angeblich in Paris veröffentlichten Text ist nur wenig bekannt. Noch immer überrascht, wie Leichter unter den Bedingungen der Emigration und der ständigen Verfolgung, nur auf persönliche Berichte, eigene Erfahrungen und Zeitungsartikeln gestützt, eine so dichte Untersuchung und scharfe Analyse formulieren konnte. Auch spätere Forschungen konnten bestenfalls einige Details näher beleuchten.

 

Der Reprint erscheint mit einem Vorwort von VWI-Geschäftsführer Béla Rásky, der auch den wortgetreu wiedergegeben Originaltext mit erklärenden Kommentaren und Erläuterungen versehen hat.

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