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27. Juni 2019 15:00
VWI invites/goes to...Devrim Sezer: Two Concepts of Genocide. Arendt, Lemkin, and the Destruction of the Armenians
VWI invites the Institute of History at the University of Bern The memory of the destruction of the Armenians was suppressed and silenced in Turkey until almost the end of the twentieth century. Today, many scholars concur that one of the striking features of the Armenian genocide is...Weiterlesen...
27. Juni 2019 18:30
Simon Wiesenthal Lecture Christian Gerlach: Die Tonspur der Verfolgung. Ergebnisse der Klanggeschichte
„Wie hörte sich das an?“: Was kann diese seltsame Frage zum Verständnis von Verfolgung und Verfolgtsein beitragen? Der Vortrag sucht Antworten auf diese Frage in Überlebendenberichten von Juden und anderen Opfern von Massengewalt in der Geschichte des 20. Jahrhunderts. Zu letzteren ge...Weiterlesen...

Band 4 der VWI-Studienreihe erschienen

 

Der Nachdruck von Otto Leichters Ein Staat stirbt. Österreich 1934-38 erzählt in 29 kurzen Kapiteln die Geschichte des Austrofaschismus 1933/34 bis 1938 und des ‚Anschluß‘ 1938. Obwohl es inzwischen zahlreiche Darstellungen der vier Jahre hauseigener, österreichischer Diktatur gibt, existieren wenige so klare und geraffte Beschreibungen wie diese: Perspektiven und Proponenten wechseln in raschem Tempo, der Beschreibung folgt die Analyse, der Anklage das Urteil. Bis heute ist das nur mehr schwer zugängliche Buch wohl eine der dichtesten, schärfsten und klarsten Beschreibungen des Finis Austriae 1938 geblieben. Auch eine Vorahnung des Holocaust schwingt schon mit.

 

Über die genaue Entstehungsgeschichte Otto Leichters unter dem Pseudonym Georg Wieser wahrscheinlich im Exil 1939 - nach dem ‚Anschluß‘ und noch vor der Zerschlagung der demokratischen Tschechoslowakei – entstandenen, angeblich in Paris veröffentlichten Text ist nur wenig bekannt. Noch immer überrascht, wie Leichter unter den Bedingungen der Emigration und der ständigen Verfolgung, nur auf persönliche Berichte, eigene Erfahrungen und Zeitungsartikeln gestützt, eine so dichte Untersuchung und scharfe Analyse formulieren konnte. Auch spätere Forschungen konnten bestenfalls einige Details näher beleuchten.

 

Der Reprint erscheint mit einem Vorwort von VWI-Geschäftsführer Béla Rásky, der auch den wortgetreu wiedergegeben Originaltext mit erklärenden Kommentaren und Erläuterungen versehen hat.

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