EHRI

EHRI gewährleistet einen nahtlosen Zugang zu Quellen und Fachkenntnissen aus ganz Europa und darüber hinaus, die für die Erforschung des Holocaust relevant sind. Damit unterstreicht es die Bedeutung der Holocaust-Forschung für freie und offene Gesellschaften mit gemeinsamen demokratischen Werten.

Die Mission von EHRI besteht darin, die geografische Fragmentierung von Quellen und Fachwissen zu überwinden und Standards für Exzellenz in der transnationalen Holocaust-Forschung, -Dokumentation, -Bildung und -Gedenken zu setzen.

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EHRI-1

Hauptziel von EHRI-1 war es, die europäische Holocaust-Forschungsgemeinschaft zu vernetzen und durch die Entwicklung innovativer Methoden und Forschungsleitfäden User:innen transnationalen Zugang zu relevanten Forschungsinfrastrukturen zu ermöglichen. Zu diesem Zweck war es in dieser Phase 1 wichtig, zunächst eine virtuelle Forschungsumgebung zu schaffen, die den Online-Zugang zu in unterschiedlichen Archiven verstreuten Dokumenten ermöglicht. Das VWI entwickelte im Rahmen von Work Package 2 des Projekts – gemeinsam mit dem Jüdischen Museum in Prag, der Forschungsstelle Terezín, Yad Vashem und dem Budapester Holocaust Gedächtniszentrum und in enger Zusammenarbeit mit dem Archiv der IKG Wien – einen Forschungsleitfaden für holocaustbezogene Archive jüdischer Gemeinden in Ost- und Mitteleuropa und erstellte infrastrukturelle und netzwerkbezogene Hilfsmittel für archivalische Ressourcen.

Laufzeit: Oktober 2010 - März 2015, 54 Monate
Förderprogramm: 7. Rahmenprogramm (FP7)
Förderungsbetrag: 7 Mio. €
Konsortium: 19 Partner aus 13 Ländern