Dokumentation

Die Dokumentation am VWI umfasst öffentlich zugängliche Archivunterlagen und die Bibliothek. Hier werden umfangreiche Archiv- und Bibliotheksbestände zu Antisemitismus, Rassismus, Nationalismus und Holocaust, einschließlich dessen Vorgeschichte und Folgen an einem Ort zusammengeführt. Die Erschließung von Archivmaterial sowie die Bereitstellung von Literatur erfolgen in Abstimmung mit den Forschungs- und Vermittlungsprojekten des Instituts sowie mit der wissenschaftlichen Tätigkeit der Fellows.

© Klaus Pichler/VWI

Archiv

Das Archiv des VWI betreut neben seinem institutseigenen Archiv auch mehrere Sammlungen. Dazu gehört das Archiv des Bundes Jüdischer Verfolgter des Naziregimes (Simon Wiesenthal Archiv) aus den ehemaligen Büros Simon Wiesenthals in Linz und Wien. Seit 2018 sind die holocaustbezogenen historischen Bestände des Archivs der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG) Wien als Leihgabe im VWI untergebracht und nutzbar. Das Archiv übernimmt laufend Vor- oder Nachlässe von Personen, die sich mit dem Holocaust oder dessen Erforschung beschäftigt haben, sowie kleinere Sammlungen mit Holocaust-Bezug. Vor Ort können die Videointerviews des Austrian Heritage Archive (AHA), des Fortunoff Video Archive for Holocaust Testimonies, die Interview-Sammlung „Final Account: Third Reich Testimonies“, die Interviews der USC Shoah Foundation sowie des Videoarchivs der Refugee Voices genutzt werden.



Bibliothek

Die Sammlungen der Bibliothek umfassen insgesamt rund 18.000 Medien: darunter Printmedien, audio-visuelle und digitale Open-Access-Ressourcen. Monografien, Schriftenreihen und Periodika in gedruckter Form bilden das Gros des Bestands, der sich aus Neuerwerbungen, Dauerleihgaben des Bibliotheksbestands des Simon Wiesenthal Archivs (SWA) und Schenkungen gemäß der Bibliotheksrichtlinie speist. Der sprachliche Fokus liegt auf englisch- und deutschsprachiger wissenschaftlicher Literatur. Die Recherche der stetig wachsenden Bestände erfolgt über die Online-Suchmaschine der Bibliothek.