TAGUNG: 7.–8. JUNI 2006
THE LEGACY OF SIMON WIESENTHAL FOR HOLOCAUST STUDIES
 

Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien
Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien
IFK Internationales Forschungszentrum Kulturwissenschaften

Veranstaltungsort: IFK, Reichsratsstraße 17, 1010 Wien

Gespräch und Diskussion wurden live auf dieser Website übertragen und ist im Videoarchiv abrufbar.
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Donnerstag, 8. Juni, 17:30 Uhr
 
Raul Hilberg und Walter Manoschek im Gespräch, Abschlussdiskussion
 
Raul Hilberg, Prof. Ph.D., is Professor Emeritus of Politcal Science, The University of Vermont, 1991. U.S. Army, 1944-1946; Research Specialist, War Documentation Project, Alexandria, Virginia, 1951-1952; Ph.D. in Public Law and Government, Columbia University 1955; Member, President’s Commission on the Holocaust, 1978-1979; Member, United States Holocaust Memorial Council, 1980-1988; Expert witness in U.S., Canadian, Australian, and Scottish Courts. Several prizes and honorary degrees.

The Destruction of the European Jews (1961; Second Edition, 1985; Third edition 2003;
Translations of updated texts into German, French, Italian, Romanian, Japanese, and Spanish. Hebrew, Dutch, and Korean translations in preparation); Perpetrators Victims Bystanders (1992; German, French, Dutch, Italian, Lithuanian, Serbo-Croat, and Czech translations); The Politics of Memory (1996; German, French, and Japanese translations); Sources of Holocaust Research (2001; French and German translations); Editor, Documents of Destruction (1971); Editor with Stanislaw Staron and Josef Kermisz, The Warsaw Diary of Adam Czerniakow, 1979; Editor, Sonderzüge nach Auschwitz, 1981.

 
Walter Manoschek, ao. Univ. Prof. Dr., ist seit 2001 Professor für Politikwissenschaft und seit 2004 Vorstand am Institut für Staatswissenschaft an der Universität Wien. Er promovierte 1991 und schloss 2001 seine Habilitation ab. Von 1991-2001 war er Chefredakteur der „Österreichischen Zeitschrift für Politikwissenschaft". 1993-1999 war er Mitgestalter der Ausstellung „Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht 1941 bis 1944" des Hamburger Instituts für Sozialforschung und verantwortlich für die Präsentation der Ausstellung in Österreich. Von 2001-2003 war er Leiter des Projekts "Österreichische Opfer der NS-Militärjustiz" des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kunst. Seit 2004 leitet er das Projekt „Vom ‚Roten Wien’ über das englische Exil in die österreichische Außenpolitik. Eine Doppelbiographie des Botschafterehepaares Erna und Walter Wodak" des Jubiläumsfonds der Oesterreichischen Nationalbank und seit 2006 das Forschungsprojekt „The Austrian Section of SOE. Policies, Missions, Personnel Memory" des Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung.

„Serbien ist judenfrei!". Militärische Besatzungspolitik und Judenvernichtung in Serbien 1941/42, Schriftenreihe des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes Freiburg im Breisgau, Band 38 (München 1995, 2. Auflage); gemeinsam mit Gabriele Anderl, Gescheiterte Flucht. Der jüdische "Kladovo-Transport" auf dem Weg nach Palästina (Wien, 2001, 2. Auflage); gemeinsam mit Hannes Heer, Alexander Pollak, Ruth Wodak, Wie Geschichte gemacht wird. Zur Konstruktion von Erinnerungen an Wehrmacht und Zweiten Weltkrieg (Wien, 2003); gemeinsam mit Thomas Geldmacher, „Vergangenheitspolitik“, in: Herbert Dachs u.a. (Hg.), Politik in Österreich. Das Handbuch, (Wien, 2006); Herausgeber, Opfer der NS-Militärjustiz. Urteilspraxis – Strafvollzug – Entschädigungspolitik in Österreich (Wien, 2003).