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Fredrik Lindström  

Senior Fellow (02/2018–06/2018)

 

Geschichte und Erinnerung im österreichischen Nachkrieg 1960–1988

 

LINDSTROMDas dem Forschungsaufenthalt zugrundeliegende, übergreifende Projekt befasst sich mit der „institutionellen Landschaft“ (Tony Judt) der Geschichtsschreibung und Erinnerungsarbeit in der Kernperiode des österreichischen Nachkriegs 1960 bis 1988. Als methodische Grundlage dient Paul Ricœurs Auseinandersetzung mit der Wechselbeziehung zwischen Geschichte als Disziplin und dem neuen Forschungsfeld der Gedächtnisstudien, ausgehend von ihrem gemeinsamen Ursprung im Zeugnis bzw. in der Repräsentation der Vergangenheit in historischen Narrativen und im öffentlichen Gedenken. Das Projekt konzentriert sich dabei auf die Frage der Ausformung des Umgangs unterschiedlicher Institutionen, wie etwa historischer Kommissionen, Forschungsinstitute und Dokumentationsarchive, mit der Vergangenheit.

 

Im Mittelpunkt der im Frühjahr 2018 in Wien durchzuführenden Teilforschung steht das Dokumentationszenturm des Bundes Jüdischer Verfolgter des Naziregimes, das von Simon Wiesenthal von 1961 bis 2005 geleitet wurde.

 

Fredrik Lindström studierte Geschichte an der Universität Lund und verbrachte ein Post-Doc-Studienjahr am Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien. Zurzeit ist er Senior Lecturer of European Studies an der Universität Malmö, wo er auch über mehrere Jahre das Doktorandenprogramm geleitet hatte.

 

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