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TAGUNG: 12.-14. NOVEMBER 2008
DAS JÜDISCHE VEREINSWESEN IN WIEN


Im Rahmen der Ausstellung:
„Das Dreieck meiner Kindheit. Eine jüdische Vorstadtgemeinde in Wien XV“

Veranstaltungsort: Herklotzgasse 21, A-1150 Wien


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Tagungsprogramm

Die Idee zu der Tagung entstand aus dem Forschungs- und Ausstellungsprojekt www.herklotzgasse21.at. Dieses befasst sich mit der Geschichte einer jüdischen Vorstadtgemeinde, deren Gemeindeleben wesentlich von zahlreichen Vereinen gestaltet und animiert wurde.

Die Tagung wird in Kooperation mit dem Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI) und der Israelitischen Kultusgemeinde Wien veranstaltet.

Neben den Synagogen und Bethäusern waren die Vereine die wesentlichen Zentren der Gemeinde. Doch anders als in den religiösen Institutionen zeichnet sich in den Vereinen die ganze Vielfalt und Entwicklungsbreite jüdischen Gemeindelebens und jüdischer Identität ab: in religiöser und kultureller Bildung, in einem umfassenden Fürsorgesystem, in zionistischen Verbänden - und in Vereinen, die nichtjüdische Pendants replizierten, um Zugangsschwierigkeiten zu umgehen. Im Vereinswesen wird am deutlichsten eine jüdische „Subkultur“ (David Sorkin) greifbar, welche innerhalb der neu errungenen politischen Gleichberechtigung an die Stelle ehemaliger sozialer Marginalisierung und damit einher gehender Formen abgeschlossener Sonderkultur trat.

Die Vorträge finden im ehemaligen Vereinshaus der Herklotzgasse 21, im Veranstaltungsraum des Brick5, statt. Drei der heute aktiven jüdischen Vereine Wiens werden in ihren aktuellen Räumen besucht, wo sie im offenen Gespräch ihre gegenwärtige Arbeit in historischer Perspektive präsentieren werden. Die TagungsteilnehmerInnen werden durch die Ausstellung „Das Dreieck meiner Kindheit. Eine jüdische Vorstadtgemeinde in Wien XV“ geführt.

Anmeldungen:

Bitte per Email an: office@herklotzgasse21.at
Die Teilnahme an dieser Tagung ist kostenfrei.

Informationen:

www.herklotzgasse21.at
Tel.: +43-1-236 76 12


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