DISKUSSIONSVERANSTALTUNG: 29. JUNI 2006, 18:00 UHR
WISSENSCHAFTEN UND VERGANGENHEITSPOLITIK IN ÖSTERREICH

Warum braucht Österreich ein Institut für Holocaust-Studien und
welche Aufgaben hat es zu erfüllen?

Diskussionsveranstaltung im Rahmen des Forschungspraktikums von Eva Kreisky und Thomas König
„NS-Eliten in der 2. Republik“

Veranstaltungsort: HS1 des Instituts f. Politikwissenschaft der Universität Wien, Neues Institutsgebäude (NIG), Universitätsstraße 7, 1010 Wien

Drei VertreterInnen des Vereins „Vienna Wiesenthal Institute for Holocaust Studies“ (VWI) präsentierten das Konzept dieser geplanten Einrichtung und stellten sich der Diskussion mit den Studierenden des Forschungspraktikums, WissenschaftlerInnen sowie der interessierten akademischen Öffentlichkeit.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Konzeption des VWI in Hinblick auf österreichische Vergangenheitspolitik. Die Ergebnisse aus dem Forschungspraktikum boten den Studierenden einen aktuellen wie erfahrungsgesättigten Anlass, sich kritisch mit dieser Konzeption auseinanderzusetzen und Hinweise auf konkreten Forschungsbedarf und auf zukünftige Bereiche wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Diskussionen zu geben.

Ablauf

Präsentation des VWI (http://www.vwi.ac.at)
Univ.-Doz. Dr. Brigitte Bailer-Galanda (Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes)
o. Univ.-Prof. Dr. Anton Pelinka (Institut für Politikwissenschaft, Uni Innsbruck)
Dr. Ingo Zechner (Anlaufstelle der Israelitischen Kultusgemeinde Wien für jüdische NS-Verfolgte)

Diskussionsbeitrag der Studierenden des Forschungspraktikums „NS-Eliten in der 2. Republik“ (http://evakreisky.at/2006/FOP/)

Offene Diskussion mit Publikum
Danach Erfrischungen

Konzeption
Eva Kreisky, Thomas König und die Studierenden des Forschungspraktikums