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AUSSTELLUNG: 4. JULI - 21. OKTOBER 2007
(VERLÄNGERT BIS 28. OKTOBER 2007!)
Im Jahr 2000 machten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG) Wien einen Aufsehen erregenden Fund. In einem der IKG gehörenden Zinshaus stießen sie in einer leerstehenden Wohnung auf dutzende Karteiladen, einen vom Boden bis an die Decke reichenden Stapel großformatiger Bücher und 800 Umzugskartons, |
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vollgefüllt mit Akten und Dokumenten aus dem Bestand der Wiener Kultusgemeinde.
Bei näherer Untersuchung stellte sich heraus, dass rund 500.000 Seiten aus den
Jahren der NS-Herrschaft in Österreich stammten. Sie waren vermischt mit jüngerem,
aber auch mit älterem Material aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert. Ein
vergessener Teil der Archivbestände der IKG Wien war wiedergefunden worden.
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In Kooperation mit der Anlaufstelle der IKG Wien für jüdische NS-Verfolgte und mit Unterstützung der Central Archives for the History of the Jewish People Jerusalem präsentierte das Jüdische Museum Wien im Sommer 2007 erstmals das Archiv der IKG Wien.
Die Ausstellung wurde am 3. Juni 2007 vom Wiener Kulturstadtrat Dr. Andreas Mailath-Pokorny eröffnet.
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Eröffnungsrede:
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Eröffnungsrede:
Ingo Zechner Leiter der Anlaufstelle der Israelitischen Kultusgemeinde Wien |
Eröffnungsrede:
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Felicitas Heimann-Jelinek, Lothar Hölbling und
Ingo Zechner:
Ordnung muss sein - Das Archiv der Israelitischen Kultusgemeinde Wien
Wien: Jüdisches Museum Wien 2007, 198 Seiten.
ISBN 978-3-901398-45-2
EUR 19,90
Download: Pressespiegel: kominform.at, 29. September 2007:
"Ordnung muss sein!"
Download: Pressespiegel: Der Sonntag, 29. Juli 2007:
"Geordnetes jüdisches Leben"
Download: Pressespiegel: guanhaes.net, 27. Juli 2007:
"Viena confronta a sua história do Holocausto"
Download: Pressespiegel: NZZ, 21. Juli 2007:
"Die Phantome der Ordnung"
Download: Pressespiegel: am.com.mx, 12. Juli 2007:
"Exhiben documentos de la era nazi en Viena"
Download: Pressespiegel: spiegel.de, 11. Juli 2007:
"Vienna Confronts Its Holocaust History"
Download: Pressespiegel: spiegel.de, 9. Juli 2007:
"Bürokratie in Zeiten des Terrors"
Download: Pressespiegel: Profil, 9. Juli 2007:
"In jedem Fall trägt der Jude die Verantwortung"
Download: Pressespiegel: Der Spiegel, 9. Juli 2007:
"Einzigartige Fundgrube"
Download: Pressespiegel: Die Zeit, 5. Juli 2007:
"Das Archiv der Auslöschung"
Download: Pressespiegel: Kronen Zeitung, 4. Juli 2007:
"Überraschender Fund"
Download: Pressespiegel: Der Standard, 4. Juli 2007:
"Gefundenes Gedächtnis einer Gemeinde"
Download: Pressespiegel: Profil, 2. Juli 2007:
"Die Bürokratie der Opfer"
Jüdisches Museum Wien
Palais Eskeles
Dorotheergasse 11
A-1010 Wien
Die wiederentdeckten Archivbestände werden seit 2001 von der Anlaufstelle der Israelitischen Kultusgemeinde Wien für jüdische NS-Verfolgte verwahrt und bearbeitet (www.restitution.or.at). Aufgrund fehlender Ressourcen und Benutzungseinrichtungen konnte die Anlaufstelle bisher nur sehr eingeschränkten Zugang zu den Materialien für Mitglieder von Kommissionen sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von diversen Fonds gewähren, die für Restitution und Entschädigung zuständig sind. Dies gilt nach wie vor. Das Archiv der Israelitischen Kultusgemeinde Wien soll jedoch zu einem integralen Bestandteil des geplanten Wiener Wiesenthal Instituts für Holocaust-Studien (VWI) werden. Vereint mit dem Archiv Simon Wiesenthals sollen der Forschung und der interessierten Öffentlichkeit unter einem Dach die Dokumente der Opfer und die Dokumentation über die Täter zugänglich gemacht werden.