| HOLOCAUST STUDIES TAGUNG |
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Arbeiterkammer Wien |
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| Donnerstag, 28. Juni, 17:30 Uhr | |
| Harald Welzer [play video] Tötungsarbeit |
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Der Vernichtungskrieg und der Holocaust benötigten, wie andere Völkermorde auch, eine Menge Menschen, die sich für das Töten von anderen entscheiden mussten. Die bis heute noch ungeklärte Frage ist, wie es möglich ist, dass Menschen zu Massenmördern werden können, die noch wenige Monate zuvor selbst nicht geglaubt hätten, dass sie jemals zu so etwas in der Lage wären. Der Vortrag untersucht die soziale und professionelle Dynamik arbeitsteiligen Tötens und die Rolle, die „Arbeit“ als eine Referenzkategorie für die Täter spielt, die es ihnen ermöglicht, das Morden psychologisch zu normalisieren. |
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| Curriculum Vitae | |
Harald Welzer, Prof. Dr., geb. 1958, ist Direktor des Center for Interdisciplinary Memory Research am Kulturwissenschaftlichen Institut in Essen sowie Forschungsprofessor für Sozialpsychologie an der Universität Witten/Herdecke. Forschungsbereich: Erinnerungs- und Gedächtnisforschung, Tradierungsforschung, Psychologische Holocaust- und Gewaltforschung. Publikationen (Auswahl) - Verweilen beim Grauen. Essays zum wissenschaftlichen Umgang mit dem Holocaust. Tübingen, 1997 |
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