Andrea Löw, Dr., geb. 1973, seit 2004 wissenschaftliche Mitarbeiterin der Arbeitsstelle Holocaustliteratur an der Justus-Liebig-Universität Gießen; seit 2005 verantwortliche Redakteurin für den Bereich „Geschichte“ beim Wissenschaftlichen Literatur Anzeiger; 1993-2005 Studium und Promotion an der Ruhr-Universität Bochum (Geschichte, Neuere Deutsche Literaturwissenschaft, Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften); 1993-2001 Redakteurin der Zeitschrift „SACHOR. Zeitschrift für Antisemitismusforschung, jüdische Geschichte und Gegenwart“; Leitung mehrerer Studienfahrten in die Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau; Koordination eines trinationalen Projekts im Westfälischen Landesmedienzentrum in Münster zur Erstellung der dreisprachigen Website „Jüdisches Leben in Europa jenseits der Metropolen“.
Forschungsschwerpunkte: Geschichte des Holocaust, vor allem der Ghettos in den besetzten polnischen Gebieten, insbesondere des G(h)ettos Litzmannstadt/Łódź ;
Publikationen (Auswahl)
- Wir wissen immer noch nicht, was wir machen sollen. Juden in Krakau unter deutscher Besatzung bis zur Errichtung des Ghettos. In: Andrea Löw/Kerstin Robusch/Stefanie Walter (Hrsg.): Deutsche – Juden – Polen. Geschichte einer wechselvollen Beziehung im 20. Jahrhundert. Frankfurt am Main/New York, 2004, S. 119-136
- Zwischen Untergang und Selbsthilfe. Juden im Kreis Radzyń während des Zweiten Weltkrieges. In: Zeitschrift für Geschichtswissenschaft 8 (2005), S. 716-735
- Nur dass niemand wusste, ob und wann diese ‚Zeitung’ irgend jemand liest. Die Edition der Lodzer Gettochronik. In: Inter Finitimos. Jahrbuch zur deutsch-polnischen Beziehungsgeschichte 3 (2005), S. 146-155
- Juden im Getto Litzmannstadt. Lebensbedingungen, Selbstwahrnehmung, Verhalten. Göttingen, 2006