| HOLOCAUST STUDIES TAGUNG |
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Arbeiterkammer Wien |
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| Freitag, 29. Juni, 14:00 Uhr | |
| Andrea Löw [play video] „Unser einziger Weg ist Arbeit“: Zwangsarbeit und Überlebensstrategien im Ghetto am Beispiel Łódź |
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Im September 1942 deportierten die Nationalsozialisten knapp 16.000 Kinder, alte und kranke Menschen aus dem Getto Łódź/Litzmannstadt nach Kulmhof. Dies war das vorläufige Ende der im Januar 1942 begonnenen Deportationen in das Vernichtungslager. Danach lebten noch knapp 90.000 Juden im Getto, die fast alle „arbeitsfähig“ waren: Die nicht arbeitenden Menschen waren in den Tod deportiert, dafür waren im Zuge der Ghettoauflösungen im Warthegau fast 18.000 „arbeitsfähige“ Juden in das Ghetto Łódź gebracht worden. Dieses war nunmehr ein reines Arbeitsghetto. |
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| Curriculum Vitae, Publikationen | |
Andrea Löw, Dr., geb. 1973, seit 2004 wissenschaftliche Mitarbeiterin der Arbeitsstelle Holocaustliteratur an der Justus-Liebig-Universität Gießen; seit 2005 verantwortliche Redakteurin für den Bereich „Geschichte“ beim Wissenschaftlichen Literatur Anzeiger; 1993-2005 Studium und Promotion an der Ruhr-Universität Bochum (Geschichte, Neuere Deutsche Literaturwissenschaft, Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften); 1993-2001 Redakteurin der Zeitschrift „SACHOR. Zeitschrift für Antisemitismusforschung, jüdische Geschichte und Gegenwart“; Leitung mehrerer Studienfahrten in die Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau; Koordination eines trinationalen Projekts im Westfälischen Landesmedienzentrum in Münster zur Erstellung der dreisprachigen Website „Jüdisches Leben in Europa jenseits der Metropolen“. Forschungsschwerpunkte: Geschichte des Holocaust, vor allem der Ghettos in den besetzten polnischen Gebieten, insbesondere des G(h)ettos Litzmannstadt/Łódź ; Publikationen (Auswahl) - Wir wissen immer noch nicht, was wir machen sollen. Juden in Krakau unter deutscher Besatzung bis zur Errichtung des Ghettos. In: Andrea Löw/Kerstin Robusch/Stefanie Walter (Hrsg.): Deutsche – Juden – Polen. Geschichte einer wechselvollen Beziehung im 20. Jahrhundert. Frankfurt am Main/New York, 2004, S. 119-136 |
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