Manfred Grieger, Dr., geb. 1960, leitet derzeit innerhalb der Konzernkommunikation der Volkswagen AG die Historische Kommunikation und gibt dort zwei Schriftenreihen heraus. Er ist Lehrbeauftragter des Instituts für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Georg-August-Universität Göttingen. Studium der Geschichte, Osteuropäische Geschichte, Publizistik an der Ruhr-Universität Bochum, Kommunikationswissenschaften und Promotion mit einer Arbeit über die Gründungsgeschichte des Volkswagenwerks im Nationalsozialismus und dessen Integration in die NS-Kriegswirtschaft; diverse Tätigkeiten in Museen und Universitäten, u.a. am Hannah-Arendt-Institut an der TU Dresden.
Forschungsschwerpunkt ist das Volkswagenwerk.
Publikationen (Auswahl)
- Das Volkswagenwerk und seine Arbeiter im Dritten Reich. Düsseldorf, 1996 (gem. mit Hans Mommsen)
- Die neue Macht in Coesfeld. Nationalsozialismus in einer katholischen Stadt 1933 – 1945, in: Coesfeld 1197 – 1997, Bd. 3. Münster, 2004, S. 1593-1790
- Werkschau 1. Fotografien aus dem Volkswagenwerk 1948 – 1974. Wolfsburg, 2004 (gem. mit Dirk Schlinkert)
- Der Betrieb als Ort der Zwangsarbeit. Das Volkswagenwerk und andere Unternehmen zwischen 1939 und 1945. In: Profiteure des NS-Systems? Deutsche Unternehmen und das „Dritte Reich“. Hrsg. von Jürgen Lillteicher für die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas. Berlin 2006, S. 82-107