Florian Freund, Univ.-Doz. Dr., ist Univ.-Lektor an den Universitäten Wien, Klagenfurt, Frankfurt/Oder. Seit 1981 Mitarbeit in Forschungsprojekten am Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien, seit 2000 Mitglied der Redaktion der Zeitschrift „Zeitgeschichte“ und der Gesellschaft für Zeitgeschichte, Studium der Geschichte in Salzburg, Graz und Wien, 1987 bis 1999 wissenschaftlicher Mitarbeiter des Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes, 1997 Research Fellow am US Holocaust Memorial Museum in Washington D.C.; 1999 bis 2002 Mitarbeiter der österreichischen Historikerkommission.
Forschungsschwerpunkte: Kriegswirtschaft, Zwangsarbeit, Konzentrationslager, Holocaust, Verfolgungspolitik gegen „Zigeuner“.
Publikationen (Auswahl)
- Arbeitslager Zement. Das Konzentrationslager Ebensee und die Raketenrüstung. Wien, 1989
- Vertreibung und Ermordung. Zum Schicksal der österreichischen Juden 1938 – 1945 (gem. mit Hans Safrian)
- Das Projekt „Namentliche Erfassung der österreichischen Holocaustopfer", hg. vom Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes. Wien 1993
- Der polizeilich – administrative Zigeunerbegriff. Ein Beitrag zur Klärung des Begriffes „Zigeuner“. In: Zeitgeschichte 2 (2003), S. 76 – 90
- Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen auf dem Gebiet der Republik Österreich 1939 – 1945. Wien, 2004 (gem. mit Bertrand Perz und Mark Spoerer)
- Vermögensentzug, Restitution und Entschädigung der Roma und Sinti, Veröffentlichungen der Österreichischen Historikerkommission. Vermögensentzug während der NS-Zeit sowie Rückstellungen und Entschädigung seit 1945 in Österreich, Band 23/2. Wien-München, 2004 (gem. mit Gerhard Baumgartner, Harald Greifeneder)
- Die Burgenland Roma 1945 – 2000. Eisenstadt, 2004 (gem. mit Gerhard Baumgartner)